Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Abschussplan erfüllt

Lokales
Etzenricht
27.03.2015
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Von einem ruhigen Jagdjahr 2014 berichtete Jagdvorsteher Gerhard Riebel in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Etzenricht. Es wurden keine Wildschäden gemeldet, was die Kasse geschont habe.

Ein Teil der von der Jagdgenossenschaft zur Verfügung gestellten Mittel wurde von der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung abgerufen. Außerdem wurde die fünfjährige Vereinbarung zur Fortführung des Automatisierten Liegenschaftsbuches vom Vermessungsamt zum 31. Dezember 2015 gekündigt.

Im Kreisverband Neustadt waren die "Schweinepest und anzeigepflichtige Wildkrankheiten" Themen. Die Jäger bitten Landwirte und die Jagdgenossenschaft um Informationen, sollten solche Krankheiten auftreten. Für die Jagdgenossen bestand im Februar die Möglichkeit am forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2015 teilzunehmen.

Die Jagdpächter Dietmar Paulus und Markus Sommer teilten mit, dass der Abschussplan erfüllt wurde. Einige Rehe und Hasen fielen dem Straßenverkehr zum Opfer, allein vier Rehe innerhalb einer Woche an der Rast-Kreuzung. Jäger Paulus führte das auf die gute Eichelmast in der Nähe der Kreuzung zurück. Es wurden auch Kormorane und Krähen bejagt. Durch den erhöhten Abschuss von Füchsen seien wieder mehr Hasen zu sehen. Schwarzwild ist zwar auch im Revier, aber die Jäger hätten dies unter Kontrolle.

Auf das Fehlen von Rehwild an der Reviergrenze zu den Staatsforsten verwies Jäger Sommer und führte das auf die intensive Bejagung durch die Staatsforsten zurück.
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