Kein Ausflug zum Roten Steg

Etzenrichts Andreas Schimmerer (links) und Ammerthals Johannes Kohl sind obenauf. Die beiden Führungsteams der Landesliga Mitte tauschten am vergangenen Spieltag die Plätze. Bild: war
Lokales
Etzenricht
24.10.2015
0
0

Elf Spieltage war der SV Etzenricht Spitzenreiter in der Landesliga Mitte, ehe er die DJK Ammerthal vorbeiziehen lassen musste. Vor der schweren Aufgabe beim 1. FC Bad Kötzting macht ein Blick zu den bisherigen Duellen Mut.

Nach der Niederlage beim letzten Auswärtsspiel in Waldkirchen wanderte die Führung zur DJK Ammerthal, die sich nach dem Heimsieg gegen Waldkirchen und dem parallelen 1:1 des SVE gegen den ASV Cham um zwei Punkte in der Tabelle absetzte. Mit dem 1. FC Bad Kötzting wartet am letzten Vorrunden-Spieltag ein ähnliches Kaliber, wie es der ASV in der Vorwoche war, auf die Rösch-Schützlinge.

Allerdings mit einer vollkommen anderen Ausrichtung. Denn während Cham fast ausnahmslos auf eine junge Mannschaft baute, verfügen die Badstädter über geballte Routine. Michael Rösch blickt auf die Aufgabe voraus: "Mit dem 1. FC erwartet uns eine gestandene Landesliga-, besser Bayernliga-Elf, die sich durch eine Offensive mit Spielern wie Morina, Tafat oder Tratina auszeichnet. Im Stadion am Roten Steg zu spielen ist etwas Besonderes. Wir wollen auf der Leistung beim Remis gegen Cham aufbauen. Die Schwere der Aufgabe ist uns bewusst, aber wenn alle funktionieren, können wir auch dort Zählbares mitnehmen."

Sein Respekt gilt der tschechischen Fraktion mit dem Quartett Libor Tafat, Filip Tratina, Jakub Süsser und Michal Ruzicka. Aber auch der Ex-Weidener Florian Schrepel (zuvor Tegernheim und Bogen), Ismael Morina (Bogen), der 25-Jährige führt mit 14 Toren die interne Torjägerliste an, oder Abwehrstratege Martin Wimber, bekannt aus seiner Zeit als Spielertrainer bei GW Deggendorf, weisen auf ein vorzügliches Personal mit dem Ziel Bayernliga-Rückkehr hin. Mit Platz sieben und 27 Punkten ist ein Platz weiter oben in der Tabelle in Reichweite. Gradmesser für die aktuelle Form der Gastgeber ist nicht das 3:4 am vergangenen Sonntag in Ettmannsdorf, sondern die beiden Heimsiege gegen Bad Abbach (2:1) und Aufsteiger Kelheim (7:0).

Bei den bisherigen Duellen gegen Kötzting dominieren die Unentschieden. Es gab deren vier, bei jeweils einem Sieg. Zuletzt, in der Serie 2013/2014 endete die Partie am Roten Steg 0:0, in einem furiosen Match gewann die Maloku-Elf zu Hause mit 4:1 gegen den späteren Aufsteiger. Aus der Nullnummer in Kötzting ist mit Martin Pasieka, Marco Lorenz, Stephan Herrmann, Andreas Schimmerer und Andreas Mark noch ein Drittel des damaligen Aufgebots dabei. Für das aktuelle Spiel (Anstoß bereits um 14 Uhr) steht der komplette Kader zur Verfügung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.