Kein ruhiges Jahr

"Feuerwehrarbeit ist hart, macht aber Freude", meinten Geehrte und Beförderte der Etzenrichter Truppe. So sehen es auch zweiter Bürgermeister Hans Beutner (Zweiter von links), Vorsitzender Wilhelm Wittmann, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz (Zweiter von rechts) und Kommandant Michael Roith (rechts). Bild: wlr
Lokales
Etzenricht
13.01.2015
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Ein dickes Lob für ihr Engagement neben Schule und Ausbildung heimste die Etzenrichter Jugendfeuerwehr in der Jahreshauptversammlung ein.

Kommandant Michael Roith ließ alle Einsätze und Übungen der erwachsenen Aktiven Revue passieren. 3 Brände, 22 technische Hilfeleistungen, 6 Sicherheitswachen verursachten 489 Arbeitsstunden. Mit 31 Einsätzen könne man meinen, die Wehr hätte ein ruhiges Jahr 2014 (48 Einsätze in 2013) verbracht. "Dem war leider nicht so. Ein First-Responder-Einsatz in der Nacht zum 1. Mai mit drei Verletzten, Brände im Gewerbegebiet Weiherhammer, ein Verkehrsunfall mit einer verunglückten Person, Türöffnungen oder die Rettung eines in der Kläranlage verunglückten Bibers verlangten den Kameraden alles ab."

Mit 63 Feuerwehrdienstleistenden über 18 (davon 5 weiblich), 10 Feuerwehranwärtern (1 weiblich), 14 Gruppenführern (1 weiblich), 23 Maschinisten (2 weiblich) und 17 Atemschutzträgern (1 weiblich) sei die Feuerwehr personell gut aufgestellt. Zahlreich Lehrgänge, Erfolge bei den Prüfungen und guter Zusammenhalt zeichneten die aktive Truppe aus, betonte der Kommandant.

Iris Wittmann und Sebastian Götz rücken in die aktive Wehr auf, Florian Rösch wurde Oberfeuerwehrmann, Fabian Weidensteiner und Markus Uschold Löschmeister. Dienstjubiläen feierten Markus Uschold (10 Jahre), Tobias Smola, Bernhard Zenker und Michael Roith (20 Jahre). Mario Feneis, Carsten Heinze, Martin Pleier und Reinhard Schmidt (25 Jahre). 11 Mädchen und Buben absolvierten neben Berufsausbildung oder Schule ein beachtliches Pensum an Ausbildung für die Wehr, die ohne Frage zeitraubend sei. "Toll, dass hier alle mitmachen, ohne groß zu überlegen", lobte Jugendwart Mario Feneis und dankte Fabian Weidensteiner und Felix Bäumler für die Unterstützung. "Ich hoffe, wir können aus der Jugendarbeit weiterhin Kameraden in die Wehr bringen und der Jugend so auch ein Art von Heimat bieten", betonte Feneis. Der Feuerwehrverein unterstützte die aktive Wehr finanziell, führte Vorsitzender Wilhelm Wittmann auf und erinnerte an die Aktivitäten im Jahresverlauf. Er dankte den Gönnern für die Unterstützung. "Es ist oft nicht einfach, die Arbeit für die Feuerwehr und die eigene Familie unter einen Hut zu bringen", würdigte stellvertretender Bürgermeister Hans Beutner. Die Gemeinde werde die Wehr immer unterstützen.

Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz fügte an, dass es zwar viele Stunden seien, die investiert werden, aber nur gut ausgebildete Kräfte würden die oft harten Einsätze bewältigen können. Schwarz wies auf die Ausbildungen zum Digitalfunk hin.
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