Kommandant als Künstler

Michael Roith (Zweiter von links) und Thomas Feige (Vierter von links) leiten als 1. und 2. Kommandant für die nächsten sechs Jahre die Feuerwehr. Michaela Schiesl (Dritte von links) trat zurück. Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer (links), Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Martin Schregelmann (rechts) waren mit dem Ablauf der Wahl zufrieden. Bild: wlr
Lokales
Etzenricht
09.09.2015
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Die Neuwahlen der Feuerwehr brachten Veränderung. Der Kommandant wurde wiedergewählt, sein neuer Stellvertreter ist Thomas Feige. Kreisbrandinspektor Georg Tafelmayer sinnierte über die Bedeutung des Kommandanten als Künstler und Koordinator.

" Der Kommandant muss alles richtig koordinieren und für eine gute Ausbildung sorgen. So fällt ein Kommandant schon fast unter den Begriff Künstler, denn er braucht einen siebten Sinn, Wissen, Erfahrung und muss sich Respekt verschaffen." Mit hohen Worten beschrieb Kreisbrandinspektor Tafelmayer die Aufgaben eines Kommandanten.

Bei der Dienstversammlung mit Neuwahlen wurde Michael Roith als erster Kommandant von den über 40 anwesenden Feuerwehraktiven erneut in seinem Amt bestätigt. Nach sechs Jahren zog sich die bisherige stellvertretende Kommandantin Michaela Schiesl zurück. Als neuer Stellvertreter wurde Thomas Feige einstimmig gewählt. Bürgermeister Martin Schregelmann leitete die Neuwahl, unterstützt von Kämmerer Günter Hirmer.

Autokauf und Digitalfunk

Als alter und neuer Kommandant bedankte sich Michael Roith. "Wir haben in den letzten sechs Jahren gemeinsam viel geschafft. Es stehen ein neues Feuerwehrauto und der Digitalfunk an und ich bitte auch in Zukunft um eure Unterstützung." Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer sprach auch im Namen von Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und bestätigte eine sehr disziplinierte Wahl.

Er dankte Michaela Schiesl für die Tätigkeit in den letzten sechs Jahren. Michaela Schiesl habe als Frau das Amt als stellvertretende Kommandantin super gemeistert. Die letzten Großbrände in Münchsreuth, Rupprechtsreuth und der Einsatz bei der abgestürzten F 16 würden zeigen, dass beim Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren eine richtige Koordination gewährleistet werden muss. "Früher trugen Kommandanten weiße Handschuhe - am Einsatzort durften sie nichts arbeiten, um alles zu überblicken - und eine Standarte, damit sie von allen Einsatzleuten gesehen werden konnten. Heute gibt es Funkgeräte und es ist schon einfacher."
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