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Etzenricht
11.09.2015
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Das Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Sturm Hauzenberg führt den SV Etzenricht, Tabellenführer der Landesliga Mitte, an die Grenze zum Nachbarland. Die Reise-Strapazen sollen mit drei weiteren Punkten erträglich gehalten werden.

Der Austragungsort für das nächste Auswärtsspiel des SV Etzenricht liegt nahe der österreichischen Grenze. Gastgeber am Samstag (15 Uhr) ist Aufsteiger FC Sturm Hauzenberg. "Wir wollen den Augenblick genießen. Wir konnten den Spitzenplatz behaupten, die nächste Aufgabe wird schwer genug", hatte Trainer Michael Rösch direkt nach dem 3:0-Sieg gegen Schlusslicht FC Tegernheim schon vorgewarnt. Er verwies zudem auf die strapaziöse Anfahrt.

"Dennoch wollen wir die Rückreise nicht mir leeren Händen antreten", schloss er seine Vorschau ab. An Selbstvertrauen dürfte es nicht mangeln, denn auf fremden Plätzen hat sein Team bisher eine scharfe Klinge geschlagen: Vier Siege und ein Unentschieden sind notiert. Die neu zusammengestellte Mannschaft hat sich etabliert, an Stabilität gewonnen und auch von der Bank kamen immer wieder Impulse. So gönnte der Trainer Martin Pasieka und Andreas Schimmerer durch ihre Auswechselungen Verschnaufpausen. Johannes Pötzl zeigte sich in Bestform, war stets anspielbar und Tobias Scharl erledigte nicht nur die ungewohnte "Sechser-Rolle" solide, sondern steuerte einen Treffer bei. Da Florian Hagn urlaubsbedingt fehlt, dürfte er wieder in die Abwehrkette rücken. Sicher wieder dabei ist Stephan Herrmann nach seinem Kurz-Urlaub. Rösch hofft, dass Andreas Koppmann nach krankheitsbedingter Pause wieder für Belebung auf der angestammten Außenbahn sorgen kann.

Unbeschriebenes Blatt

"Der FC Sturm befindet sich nach dem Aufstieg im Aufwind. Jedes Spiel in diesem ausgeglichenen Feld der Liga hat Eigendynamik und ich hoffe, wir haben die notwendige Portion Glück", blickt SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann dem Termin entgegen. Für ihn ist der Kontrahent ein "unbeschriebenes Blatt". Mit einer Ausnahme: Alexander Geiger führte den Club als Spielertrainer nach einigen Jahren in der Spitzengruppe der Bezirksliga eine Etage höher. Zuvor war Geiger vier Jahre im Tandem mit Florian Schrepel erfolgreich in Bogen tätig. In der Region bekannt ist der inzwischen 30-jährige Offensiv-Fußballer aus seinen drei Jahren in Weiden. Er war bei der SpVgg in der Regionalliga Kapitän. Verstärkungen vor dieser Serie rekrutierte der FC Sturm überwiegend aus der Nachbarschaft. Johannes Schäffner, Max Zillner, Manuel Mader sind in der Landesliga erprobt, trugen das Trikot des TSV Waldkirchen.

Eine Rolle spielt auch Tobias Huber (30, zuvor Straubing), der in acht von zehn Spielen als Keeper den Vorzug erhielt. Hauzenberg hat die letzten beiden Heimspiele gegen Bad Abbach (2:0) und Kelheim (5:0) klar gewonnen, zuvor gab es zwei Unentschieden gegen den ASV Cham und den SV Hutthurm, Mannschaften aus der aktuellen Spitzengruppe. Diese Ergebnisse untermauern den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe deutlich und bescheren dem Aufsteiger einen beachtlichen sechsten Tabellenplatz. Zum Auswärtsspiel setzt der SV einen Bus ein, den die Mannschaft für ihre treue Fangemeinde sponsert. Abfahrt ist um 10.30 Uhr am Sportheim.
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