OWV bereitet das beliebte Gebäck zu
Leckere Hollerküchel

Lokales
Etzenricht
10.06.2015
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Sie gehören für viele zu den seltenen Delikatessen: Gemeint sind die in Schmalz herausgebackenen Hollerküchel. Unter dem Motto "Frühlingsleckerei nicht nur für Kinder?" präsentierte OWV-Vorsitzende Marianne Lehmeier auch heuer wieder das schmackhafte Gebäck.

Für die ältere Generation ist es ein kulinarischer Genuss und erinnert nicht selten an ihre Kindheit. Die Blütendolden des Holunderstrauches werden in Teig gelegt und anschließend in das brodelnde Schmalz getaucht und gebacken. Wer solche Hollerküchl isst, der bleibt das kommende Jahr fieberfrei. Diese Anekdoten und andere Geschichten ranken sich um den "Hollerbusch", in deren Schatten die Liebe besonders gut gedeihen soll. So wurde in diesem Jahr die Bevölkerung im Albert-Weidner-Haus wieder von den Damen und Herren des OWV mit dem edlen Schmalzgebäck bewirtet. Mit einem kalten Fruchtgetränk wurden die vielen Gäste, darunter auch Pfarrer Richard Haas und Vertreter des OWV Kohlberg, gleich zu Beginn geschmacklich auf das Schmalzgebäck eingestimmt.

Alfons Grünbauer und Franz Meier waren Garanten zur Besorgung der Blüten. Sie waren beim Anwesen bei Wolfgang Heberlein fündig geworden. Maria Grünbauer mit ihrem Spezialteig sowie weitere Helferinnen sorgen schon seit Jahren für die hervorragend schmeckenden, im Schmalz gelbbraun gebackenen Blütenstängel des Holunderstrauches.
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