SVE selbstbewusst

Der SV Etzenricht muss am Sonntag zu einem der Titelanwärter, zum ASV Burglengenfeld. Die Mannschaft von Bernd Rast will auf keinen Fall mehr so eine 0:5-Pleite wie im Hinspiel erleben. Hier der Etzenrichter Stephan Herrmann (rechts) in Aktion. Bild: war
Lokales
Etzenricht
30.10.2014
0
0

Die Etzenrichter gehen gestärkt durch zwei Siege in Folge in die nächste Partie. Allerdings wartet dort mit dem ASV Burglengenfeld einer der Anwärter auf den Titel.

Fünf Spiele hat der SV Etzenricht vor der Winterpause noch zu bestreiten. Drei davon sind Nord-Derbys: Burglengenfeld (A), Mitterteich (H) und Viseck (A) sind die Kontrahenten.

Die größte Anforderung von der Rangliste her stellt aber die Begegnung am Sonntag, 2. November, 14 Uhr, beim ASV Burglengenfeld dar. Sechs Mal belegten die von Matthias Bösl eingestellten Gelb-Schwarzen den Spitzenplatz in der Liga, waren zehn Spieltage aufgrund von sieben Siegen und drei Remis ohne Niederlage und spielten damit in Summe eine solide Vorrunde. Absoluter Klassenprimus ist der Gastgeber in der Auswärts-Statistik. Er führt diese mit 21 Punkten an. An vier der letzten fünf Wochenenden war die Bösl-Elf unterwegs. In der Momentaufnahme steht der ASV auf Platz vier, hat lediglich vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Wenn es noch Luft nach oben gibt, dann daheim. Und genau diese wird Matthias Bösl in Form einer Steigerung von seinen Schützlingen einfordern. Denn im September und Oktober nahmen Waldkirchen (1:3), Tegernheim und Mitterteich (jeweils 0:1) die volle Punktzahl mit.

Mit dem nicht unbedingt erwarteten 4:1 gegen den Spitzenreiter aus Ruhmannsfelden polierte der SVE die Heimstatistik auf. Die Defizite der Etzenrichter liegen in der Fremde. Nur der FV Vilseck war noch erfolgloser. Oftmals stimmte die Leistung vor der Pause und der Einbruch kam in der Schlussphase. Die Ausnahme bildete die letzte Begegnung, in Schierling ließ die Abwehr nach einer 3:0-Führung nur einen Gegentreffer zu.

Von den Zahlen und Fakten zu den Einschätzungen. Aus den beiden Erfolgserlebnissen schöpft Trainer Bernd Rast eine Portion Optimismus und kündigt an: "Wir gehen die Aufgabe selbstbewusst an, dabei ist uns klar, dass die Heimelf der haushohe Favorit ist". Er geht davon aus, dass die Bösl-Elf auch in der Endabrechnung vorne dabei sein wird und hat dabei auch das Hinspiel im Hinterkopf. Nach einem relativ ausgeglichenen ersten Abschnitt setzte es am Ende ein schmerzliches 0:5.

"Ich denke wir wurden schon etwas unter Wert geschlagen, daher stehen wir auch in der Pflicht unser Leistungsvermögen im Rückspiel zu beweisen. In einer ähnlich guten Verfassung wie in der Vorwoche bekommt jeder Gegner Probleme mit uns." Die finale Besetzung steht noch nicht fest, da Tobias Plössner am Samstag einen Schlag auf den Fuß abbekam und Mitte der zweiten Hälfte ausgetauscht werden musste. Bis nach der Winterpause fehlt Johannes Pötzl wegen einer Bänderverletzung. Dazu stoßen wird Andreas Pollakowski nach überstandener Grippe.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.