Willkommen für Pfarrer Englhard

Lokales
Etzenricht
14.10.2014
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"Öffne die Tür für deinen Dienst zum ewigen Leben." Mit diesen Worten bat Dekan Johannes Lukas Pfarrer Heribert Englhard vor der Amtseinführung in der Pfarrgemeinde Etzenricht, das Portal zur Nikolauskirche zu öffnen.

Begleitet von 12 Fahnenabordnungen, 37 Ministranten, Vertretern der Kirchengremien und Politik sowie zahlreichen Gläubigen aus den Pfarreien Etzenricht und Rothenstadt zogen Englhard und Lukas mit den Pfarrern Franz Winklmann und Lorenz Hägler zum Festgottesdienst in die Kirche ein. Der Rothenstädter Kirchenchor unter Leitung von Markus Bäumler gestaltete die Messe.

Gutes Miteinander pflegen

Kirchenpfleger Karl Schreglmann betonte in der Begrüßung, wie dankbar man sei, durch die Pfarreiengemeinschaft wieder einen für Etzenricht zuständigen Geistlichen zu haben. Hans Hiermeier wünschte Kraft und Gottes Segen.

Vor 38 Jahren wurde Englhard im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Seit 14 Jahren betreut er die Pfarrei St. Marien, seit 1. September ist ihm zusätzlich die Pfarrei St. Nikolaus zugeteilt worden. "Ich wünsche Pfarrer Englhard, dass er hier gut aufgenommen wird. Es ist mein Herzenswunsch, dass die beiden Pfarrgemeinden ein gutes Miteinander pflegen", betonte Dekan Lukas, bevor er stellvertretend für den Bischof die offizielle Einführung Englhards durch die Gelöbniserneuerung besiegelte. Als Vertreter für die evangelische Gemeinde gratulierte Pfarrer i. R. Richard Haas mit den Worten:"Möge es Ihnen gelingen, die Liebe Gottes in unserer friedlosen Zeit zu vermitteln."

"Herzlich Willkommen im Landkreis Neustadt", begrüßte Landrat Andreas Meier Pfarrer Englhard. Er wünschte dem Geistlichen, dass er immer auf eine aktive Gemeinschaft treffen und sich geborgen fühlen möge. "Dass Sie mit offenen Arme empfangen werden, haben wir heute bereits gesehen." Der Weidener Stadtrat Roland Richter meinte: "Einem Pfarrer, der ,Engel" schon im Namen trägt, wird es gut gelingen, die Menschen der beiden Pfarrgemeinden zu vereinen."

Wappen und Wein

Bürgermeister Martin Schregelmann sprach von einer kompetenten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche, die er mit dem neuen Pfarrer bereits erlebt habe. Der Rathauschef hatte zwei Geschenke mitgebracht. Das Etzenrichter Wappen soll den Geistlichen an Etzenricht erinnern, wenn er in Rothenstadt ist. Wein aus der Patengemeinde Algund sei ein Symbol, dass Englhard mit der Etzenrichter Pfarrgemeinde auch einen Teil Südtirols mit in sein Herz aufnehmen müsse. In Versform grüßte Wolfgang Bodensteiner für die Ludwig-Meier-Schule, Traudl Klinger von der evangelischen Kirchengemeinde war sich sicher, dass die gute ökumenische Zusammenarbeit weiterhin gelingt. Ein Bild der evangelischen Kirche soll den neuen Pfarrer an die Amtseinführung erinnern, eine Jahreskarte für den SV Etzenricht seine Freizeit bereichern.

Englhard war bewegt von der herzlichen Begrüßung: "Es war eine wunderschöne Feier. Ich möchte einfach nur Danke sagen. Es ist großartig, diese wohlwollende Unterstützung in beiden Pfarreien zu spüren."
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