Bagger können kommen
Gemeinderat stellt Weichen für Erschließung des Baugebiets "Festplatz"

Der Marktrat gab am Donnerstag die Ausschreibung für das Mischgebiet "Festplatz" in Auftrag. Das erfordert erhebliche Vorleistungen der Gemeinde. Die Tiefbaumaßnahmen sollen Ende April oder Anfang Mai beginnen. Zurzeit laufen Auffüllarbeiten, um das Gelände höhenmäßig dem Verlauf der Wildenauer Straße anzupassen. Bild: war
Politik
Etzenricht
27.02.2016
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Die Erschließung des Baugebiets "Am Festplatz" samt Ausbau des Knoten Weiherhammerstraße-Kohlberger Straße kann beginnen. "Wir haben jetzt die Baureife erreicht", sagte Albert Sollfrank vom Ingenieurbüro Zwick im Gemeinderat.

(war) Am 14. April sollen die Aufträge vergeben werden, Ende April oder Anfang Mai sollen die Bagger anrücken. Unverzüglich werden auch die wegen der Straßenerneuerung störenden Bäume an der Kreuzung Weiherhammererstraße-Kohlberger Straße gefällt, Den Auftrag bekam die Firma Kopp aus Pressath.

Kämmerer Günther Hirmer stellte mit Bürgermeister Martin Schregelmann den neuen Haushalt vor. Er umfasst 2,6 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungsetat sowie 2,4 Millionen im Vermögenshaushalt.

Hebesätze bleiben


Für die Investitionen, im Wesentlichen für den "Festplatz", bei dem mit rund einer Million kalkuliert wird, wurde der Kreditrahmen auf 357 500 Euro festgelegt. Die Steuersätze bleiben wie gehabt bei 280 vom Hundert, der Hebesatz bei 330. Die im Vergleich zum Vorjahr gravierenden Auf- und Abwärtsbewegungen bei den Schlüsselzuweisungen sind auf die vor zwei Jahren fälligen Steuernachzahlungen in Millionenhöhe zurückzuführen. Aus der Gewerbesteuer fließen 230 000 Euro in die Gemeindekasse, 85 300 Euro aus der Grundsteuer B, 700 aus der Grundsteuer A. An die VG werden im laufenden Geschäftsjahr 210 000 Euro abgeführt.

Neben rund einer Million Euro für den "Festplatz" sind im Vermögenshaushalt folgende Investitionen hinterlegt: 70 000 Euro für die Schule (Klassenzimmer, EDV-Raum und Brandschutz), 46 000 Euro für Feuerwehrgebäude und Bauhof sowie 20 000 für die Feuerwehr-Ausrüstung, 80 000 für die planerischen Kosten der Haidenaabbrücke, 75 000 für die Umgestaltung des Dorfplatzes, 55 000 für die Straßensanierung Kirchsteig, 20 000 für die LED-Straßenbeleuchtung, 46 000 für die Kläranlage, 120 000 für einen Kommunaltraktor, 180 000 für Grunderwerb und Ausgleichsmaßnahmen. Finanziert werden diese Ausgaben zu einem Löwenanteil aus der Rücklage mit 1,7 Millionen Euro entnommen. Größter Posten im langfristig ausgelegten Investitionsprogramm ist die für 2018 vorgesehene Beschaffung eines Feuerwehrautos für 320 000 Euro.

Die Rücklagen sollen laut Planung 2017 auf eine halbe Million, 2018 auf knapp eine Million und 2019 auf zirka 1,5 Millionen konsolidiert werden.

Keine Einwände hatten die Räte gegen den Ausbau der Megal-Verdichterstation in Rothenstadt. Das Fifty-fifty-Taxi bekommt erneut 500 Euro Zuschuss.
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