Fraktionssprecher und Bürgermeister wehren sich gegen Vorwürfe in Leserbrief
Dorfplatz kein Kostentreiber

Politik
Etzenricht
13.08.2016
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In der vergangenen Samstagsausgabe holte Gastwirt Gerhard Riebel kräftig aus. In einem Leserbrief griff er die drei Bürgermeister und die Gemeinderäte an. Sie hätten zur Neugestaltung des Dorfplatzes eine geplante Stockbahn und die wahren Kosten verschwiegen.

Das weisen die Kommunalpolitiker entschieden zurück. Sie verweisen auf den Beschluss vom 12. Februar 2015, einen Dorfplatz auf dem Grundstück Weidener Straße 24 zu errichten: "Seit diesem Zeitpunkt laufen Gespräche mit Planern, Genehmigungsbehörden und Anwohnern, darunter auch Herrn Riebel. Eine konkrete Vorstellung des Vorhabens fand in der Gemeinderatsitzung am 27. Juli dieses Jahr statt.

Im Zuge der Erörterung hat der Rat die Nutzung der befestigten Pflasterfläche für verschiedenste multikulturelle oder sportliche, gesellige Aktivitäten (wie z.B. Stockschießen) und dem Aufstellen des Vereinszelts behandelt." Die Planung beziehe sich ausschließlich auf das in gemeindlichem Besitz befindliche Areal. Ende August/Anfang September sei ein Informationsgespräch mit den umliegenden Nachbarn vorgesehen.

Kein Förderung für Kauf


Wegen der angesprochenen Kosten im Zusammenhang mit Kauf und Abriss weisen die Mandatsträger darauf hin, dass es für den Kauf des Grundstücks keine Fördergelder gab. Das Amt für Ländliche Entwicklung habe 2003 lediglich die Kosten des Grundstückes vorgestreckt. Die Gemeinde habe die Summe 2008 bereits zurückgezahlt.

Auch die im Leserbrief genannten 650 000 Euro für den Abriss des vorhandenen Gebäudes seien utopisch. "Sie beruhen unserer Einschätzung nach auf einem Schreib- oder Druckfehler", schreiben die Bürgermeister. Die wahren Kosten lägen weitaus niedriger.
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