Fußball
Alle Augen auf Auge gerichtet

Sport
Etzenricht
13.08.2016
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Über 600 Zuschauer verfolgten im Schnitt die sechs Partien des nächsten Etzenrichter Gegners SV Donaustauf. Das Interesse galt in erster Linie aber dessen Trainer Klaus Augenthaler.

Die Zuschauer in Etzenricht dürfen sich am Samstag um 16 Uhr freuen, wenn der ehemalige Nationalspieler und das langjährige Idol des FC Bayern München mit seinem neuen Team beim SVE antritt. Der regionale Amateurfußball dürfte dabei erneut auf ein riesiges Echo stoßen. Augenthalers Klub ist gut in der Landesliga Mitte angekommen, buchte je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen.

Viele Experten erwarten den ehrgeizigen Neuling am Ende ganz oben. Auch weil das Management den Kader, der die Meisterschaft in der Bezirksliga Süd einspielte, kräftig verstärkt hat. Ein Großteil der Neuen durchlief eine sehr gute Ausbildung beim SSV Jahn Regensburg und verfügt über enorme Qualität. Auch die Quantität liegt, was die Veränderungen angeht weit über dem Durchschnitt. Alle Spieler sind nicht älter als Mitte 20 und deuten auf langfristig höhere Ziele hin.

Die Gastgeber haben in der zurückliegenden "Englischen Woche" zwei Gesichter gezeigt. Der Doppelspieltag brachte für die hoch motiviert wirkende Rösch-Truppe das nicht unbedingt einkalkulierte 1:0 gegen eine spielerisch überlegene DJK Gebenbach und Ex-Trainer Faruk Maloku. Ganz anders sah es in Kareth aus, denn nach der Pause steckte die Mannschaft auf und leistete wenig Widerstand gegen die Niederlage. "Langsam sollten wir wieder versuchen konstant zu punkten und unsere Heimstärke dauerhaft zu finden", fordert daher Sportlicher Leiter Markus Hofbauer.

"Eher nicht", urteilt er dagegen über die Einsatzfähigkeit von Stammtorhüter Michael Heisig. Sein Zusammenprall mit dem Pfosten erwies sich als starke Prellung. Für ihn würde Luca Wittmann nachrücken. Andreas Koppmann, Fabian Göbl und Uli Herrmann fehlen. Dafür werden Tobias Scharl und wenn alles glatt läuft auch André Klahn zurück erwartet.

Trainer Michael Rösch kommentiert zum Augenthaler-Besuch: "Natürlich reizt das kommende Spiel gegen Donaustauf, eine auf vielen Positionen sehr gut besetzte Mannschaft. Wir haben während der Woche gute Gespräche geführt. Jeder weiß um was es geht, und was die aktuelle Lage verlangt. Die Mannschaft ist bereit sich der schwierigen Situation zu stellen. Daher werden wir alles daran setzen, zu Hause zu punkten."
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