Fußball
Auf zum ungleichen Duell

Sport
Etzenricht
03.09.2016
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Die Schwere der Aufgabe erklärt sich von der Tabellenlage der Beteiligten: Der SV Etzenricht gastiert als Tabellenletzter im Stadion am "Roten Steg", der Heimat des neuen und aktuellen Spitzenreiters 1. FC Bad Kötzting.

Hut ab vor der Serie der Elf von Trainer Peter Gallmaier: Der Auftakt lief alles andere als nach dem Gusto der Badstädter, zwei Partien wurden verloren, aber vor dem 10. Spieltag übernahmen sie Platz eins. Eine gerne angenommene Quittung für 6 Siege und einem Unentschieden aus 7 Spieltagen. Und die Tendenz erscheint steigend, wenn die letzten 2 Wochen unter die Lupe genommen werden. 3:0 fegte der FC im prestigeträchtigen Derby den ASV Cham auf eigener Anlage weg und legte beim TSV Bad Abbach noch einen drauf, gewann 4:0. Die beiden Gegner waren alles andere als Leichtgewichte.

Dass Gallmaier einen guten Job macht, bewies er bereits im Vorjahr, als er seine Elf in der Endabrechnung auf Rang 3 führte und schon einmal eine Messlatte für 2016/2017 legte. Verein, Umfeld, Organisation, Sportanlage sind für mehr ausgelegt und verlangen nach dem Wiederaufstieg in die Bayernliga. Mit dem Neuzugang Michael Hanich, der 22jährige Tscheche kam aus der 4. Liga in Österreich, landete der Club einen Volltreffer. Wie Stammakteur Johannes Aschenbrenner hat er 3 Treffer zu den 18 Toren bei 19 Punkten beigesteuert. Das mildert den Abgang des Goalgetters der Vorsaison, Ismael Morina, zu Fortuna Regensburg ab. Auch die beiden Ex-Plattlinger Michael Eyerer (20) und Thomas Fredl (25) haben sich etabliert.

Erst fünf Gegentreffer


Mit nur fünf Gegentreffern gilt Torhüter Stefan Riederer (30) als Liga-Primus, kassierte die wenigsten Gegentreffer. Der Keeper spielte Jahre in der 3. Liga, bei der SpVgg Unterhaching, beim 1. FC Kaiserslautern II und beim FC Chemnitz und wurde vor der Saison auch vom SV Donaustauf umworben.

Das 3:3 des SV Etzenricht gegen den SC Ettmannsdorf brachte zwar nicht das angestrebte Lösen vom Tabellenende, diese hätte nur ein Dreier verursacht. Dennoch war der Teilerfolg wichtig für die Moral, auch weil drei Rückstände wett gemacht wurden. Da Martin Pasieka und Konstantin Graßl heute wieder verfügbar sind, kann Trainer Michael Rösch großzügiger planen. Er übergibt das Coaching aus beruflichen Gründen Co-Trainer Klaus Herrmann. "Wir reisen sicherlich als Außenseiter an, befinden uns in einer ausgeglichenen Liga, denken von Spiel zu Spiel und wollen unser Punktekonto aufbessern", kommentiert Rösch vor dem 10. Spieltag.

Zur Besetzung kündigt er an: "Das Spiel gegen Ettmannsdorf hat einiges an Kraft gekostet über die Startelf werden wir nach dem Abschlusstraining entscheiden, die Jungs sind im Training gut dabei".
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