Fußball
"Besonderes Spiel"

Sport
Etzenricht
19.03.2016
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Der dritte Spieltag im neuen Jahr bringt eines der wenigen Derbys in der Liga für den SV Etzenricht. Die Aufgabe ist besonders reizvoll, denn am Sonntag, 20. März, gilt es, um 15 Uhr beim aktuellen Spitzenreiter DJK Ammerthal anzutreten.

"Das ist ein besonderes Spiel, die Ambitionen der DJK auf eine Rückkehr in die Bayernliga sind überall erkennbar", stimmte SV-Trainer Michael Rösch die Mannschaft und die Fangemeinde auf den Lokalschlager ein.

Näher erklärte er seine Einschätzung mit dem in Ammerthal erklärten Minimalziel, den Relegationsplatz zu holen, namhafte Verstärkungen vor der Saison getätigt und mit der Verpflichtung von Thorsten Holm (43 Jahre alt, zuvor SV Manching) zusätzliche Motivation geschaffen zu haben. "Das alles macht den Reiz aus, wir werden die Aufgabe positiv angehen, die Rolle als Außenseiter passt uns", schloss er die Vorschau ab.

Seinem Team gestand er zuvor zu, gegen den SV Fortuna kämpferisch alles gegeben zu haben. Bei zahlreichen Standards, teils Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, wollte der Ausgleich nicht fallen und nach dem 2:2 eine Woche zuvor gegen den SC Ettmannsdorf vergrößert sich der Abstand auf den Spitzenreiter auf 10 Punkte. Ammerthal kam hoch effektiv aus der Winterpause, besiegte Bad Abbach mit 2:1 und Ettmannsdorf mit 3:0 und verfügt über 52 Punkte (16/4/4). Wie Rösch schon erwähnte, kann sein Gegenüber Holm auf einen seit Saisonbeginn gut eingespielten Kader zurückgreifen. Im Angriffszentrum garantiert Michael Joncy (29) Tore am laufenden Band und führt mit 26 Treffern das Ranking der Liga an. Ihm folgt Nico Becker mit 14, der talentierte 21-jährige Amberger spielte vor seinem Wechsel zwei Jahre beim SV Etzenricht.

Zum Aufgebot der Rösch-Elf stoßen am Wochenende auf jeden Fall Tobias Scharl und Florian Waldeck hinzu. Ein großes Fragezeichen steht hinter der Einsatzfähigkeit von Andreas Mark, der am Samstag wegen einer Zerrung aus dem Abschlusstraining schon vermisst wurde. Bei Stephan Herrmanns Verletzung geht der Trainer davon aus, dass er noch drei oder vier Wochen Schonung benötigt. Lichtblick in der Vorwoche war das Comeback von Andreas Schimmerer, der zusammen mit Mathias Dietl in der Schlussphase noch einmal Druck machte.

500 Zuschauer beim Hinspiel


Das Hinspiel, eins von zwei Derbys im Fußballkreis Amberg-Weiden, in Etzenricht wollten mehr als 500 Zuschauer sehen. Die DJK dominierte vor der Pause, der SV danach und am Ende gab es ein unter dem Strich gerechtes 1:1, bei dem DJK-Kapitän Dominik Haller in der Nachspielzeit irrtümlich Rot kassierte. Im Sinne von Fairplay revidierte das Sportgericht die Strafe, nachdem die Etzenrichter Spieler sich für die Unschuld Hallers einsetzten.
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