Fußball
Burglengenfeld eine Hausnummer

Die 1:3-Heimniederlage gegen die SpVgg Osterhofen (Szene) muss der SV Etzenricht abhaken. Beim inzwischen auf Rang drei gekletterten Bayernliga-Absteiger ASV Burglengenfeld möchte die Rösch-Truppe einen Überraschungserfolg landen. Bild: war
Sport
Etzenricht
01.10.2016
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Eine der raren Kurzreisen in der Landesliga Mitte endet für den SV Etzenricht (Anstoß: Sonntag um 16 Uhr) im Sportpark des ASV Burglengenfeld. Nach nur einem Bayernliga-Jahr ist der ASV zurück in der Landesliga, obwohl er eine Etage höher eine couragierte Serie spielte. Am Ende hatte er aber als 15. nicht das für den Klassenerhalt notwendige Quäntchen Glück.

Die Burglengenfelder verzichteten nach dem Aufstieg auf große Veränderungen und so hält man es auch weiterhin. Eine tragende Konstante ist der Trainer. Mathias Bösl gilt als Vater der Erfolge in den letzten Jahren und brachte seine Elf auch im laufenden Programm in eine ausgezeichnete Ausgangslage. Das drückt sich in Platz drei mit 22 Punkten aus. Zum Kader stießen zu Saisonanfang aus Vilseck Christoph Dietrich, Bruder von SV-Ex-Verteidiger Daniel Dietrich, und Fabian Janker, zuvor beim Bezirksligisten Gerolfing aktiv. Einen ehemaliger Etzenrichter, Andreas Müller, zog es zur DJK Ammerthal.

SVE-Trainer Michael Rösch hat großen Respekt vor der Arbeit seines Kollegen, kennt das von ihm bevorzugte Spielsystem und auch die Mannschaft. Und es läuft gut bei der Bösl-Elf, auch von den Ergebnissen her. Vor dem 1:1 in der Vorwoche in Bad Abbach haben die Burglengenfelder die hoch gehandelten Gäste vom ASV Cham mit 6:0 und SV Fortuna Regensburg mit 4:1 vom Platz gefegt - auch dank der torgefährlichen Offensive im jungen Kollektiv. Die Top-Torjäger Benjamin Epifani (8 Tore), Ibrahim Hezer (6) und Matthias Gröger (4) sind erst 23 Jahre jung.

Rösch setzt auf die Aufsteher-Qualität seiner Mannschaft. Sie hatte vor der nicht einkalkulierten Heimpleite gegen Osterhofen Boden gut gemacht, mehreren Favoriten die Stirn gezeigt und war vier Spieltage ungeschlagen. Mängel im Zweikampfverhalten, fehlende Aggressivität und zu wenig Einsatz gegen den Ball, warf der enttäuschte Trainer seinen Spielern vor. Zusammen mit seinem Co-Trainer wurden die Defizite intern angesprochen.

Da Klaus Herrmann, Andreas Schimmerer sowie Klaus Moucha verletzt sind und Thomas Schärtl keine Berücksichtigung mehr findet (wir berichteten), reduziert sich das Aufgebot für die kommenden Wochen. Es gibt aber auch positive Faktoren: Fabian Göbl zeigte sich bei seinem Einsatz am Samstag in der zweiten Hälfte in guter Form. Große Stücke hält Manfred Herrmann auf den zuletzt mehrmals erkrankten Jonas Walberer und Martin Pasieka konnte nach beruflichen Engpässen wieder ins Trainingsprogramm einsteigen. Nicht zuletzt gewinnt André Klahn nach seiner Verletzungspause wieder an Dribbelstärke und Tordrang.
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