Fußball
Etzenricht anfällig in der Defensive

Eine Woche vor Saisonbeginn in der Landesliga Mitte kassierte der SV Etzenricht eine herbe 4:7-Schlappe beim 1. FC Schwarzenfeld. Die Gastgeber zeigten mehr Laufbereitschaft und Aggressivität. Mit drei Treffern und einer Torvorlage konnte Etzenrichts Martin Pasieka (links) zeigen, dass er nach seiner Zerrung im Pokalspiel gegen Ammerthal wieder fit ist. Bild: war
Sport
Etzenricht
11.07.2016
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1. FC Schwarzenfeld: Mika, Bayerl, Saffert (46. Kiener), Messmann, Schmidt (75. Baessler), Heinisch (46. Schlagenhaufer), Griebl, Fischer (79. Ziegler), Filinger, Philipp Peter, Felix Peter (84. Lache)

SV Etzenricht: Heisig (46. Wittmann), König, Lorenz, Klaus Herrmann, Pasieka (80. Schärtl), Stephan Herrmann (46. Koppmann), Dietl (46. Klahn), Göbl, Uli Herrmann, Scharl (46. Geber), Schimmerer (46. Pötzl)

Tore: 0:1/0:2 (5./18.) Martin Pasieka, 1:2 (35.) Matthias Messmann, 2:2 (37.) Bernhard Heinisch, 3:2/4:2 (45./48.) Jeremy Schmidt, 4:3 (51.) Martin Pasieka, 5:3 (58.) Jeremy Schmidt, 5:4 (62.) Johannes Pötzl, 6:4 (77.) Marco Griebl, 7:4 (86.) Florian Schlagenhaufer - SR: Sebastian Seidl (Störnstein) - Zuschauer: 90

(war) Eine gelungene Generalprobe für die am Samstag bei Bayernliga-Absteiger Ruhmannsfelden beginnende Landesliga-Serie sieht anders aus: Zum zweiten Mal nach der 3:7-Niederlage vor zwei Wochen gegen die SpVgg SV Weiden kassierte der SV Etzenricht sieben Gegentreffer. Beim Bezirksligisten 1. FC Schwarzenfeld ging der Landesliga-Vertreter mit 4:7 unter.

Das Positive: Trainer Michael Rösch konnte die Gelegenheit beim Schopf packen, ein letztes Mal etwas auszuprobieren. Er setzte 17 Spieler ein, es fehlten die angeschlagenen Innenverteidiger Konstantin Graßl und Jonas Walberer. Andreas Koppmann und Luca Wittmann kamen zu ihrem Debüt in der Testspielphase.

Martin Pasieka brachte den Landesligisten mit 2:0 in Front. Großen Eindruck hinterließ der schnelle Rückstand bei der Truppe von Wolfgang Stier nicht. In den letzten zehn Minuten vor dem Wechsel drehte der FC das Ergebnis in ein 3:2. FC-Kapitän Matthias Messmann nahm einen Ball im Sturmzentrum auf und schob zum 1:2 ein. Hier nahm die SVE-Deckung ebenso die Zuschauerrolle ein wie bei Bernhard Heinschs Ausgleich. Dieser grätschte eine Flanke von Jeremy Schmidt über die Linie. Schmidt glänzte nicht nur als Vorlagengeber, sondern besorgte selbst die nächsten drei Etzenrichter Treffer zwischen der 45. und 58. Minute. "In dieser Zeitspanne fand unsere Defensive nicht statt", ärgerte sich Etzenrichts Sportlicher Leiter Markus Hofbauer.

Durch eine Balleroberung von Pasieka schaffte der SVE noch einmal den Anschluss, denn Johannes Pötzl markierte das zwischenzeitliche 5:4. Mehr gelang den Gästen aber nicht. Im Gegenteil: Matthias Griebl, frei gespielt von einem Diagonalpass, und Florian Schlagenhaufer per Kopfball nach einer Freistoßflanke machten den Schwarzenfelder 7:4-Erfolg in der Schlussphase perfekt. SVE Trainer Michael Rösch hat in der verbleibenden Woche noch Zeit, eine wettbewerbsfähige Startformation zu bilden.
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