Fußball
Etzenricht erwartet Gegenwehr

Sport
Etzenricht
02.04.2016
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Für den SV Etzenricht wird das Auswärtsspiel beim FC Tegernheim kein Spaziergang. Die Regensburger Vorstädter kämpfen um den Landesliga-Verbleib.

Die Tegernheimer haben erst 21 Punkte gesammelt und müssen sich sputen, um im Schlussspurt noch auf den rettenden Platz 13 zu klettern. Diesen nimmt der SV Mitterteich ein, der schon 9 Zähler mehr gesammelt hat. Der FCT belegt Relegationsplatz 16, der Vorsprung auf den Direktabstiegsplatz, den der TV Schierling mit zwei Spielen weniger einnimmt, beträgt zwei Punkte.

Der verkorkste Saisonauftakt wiegt bei der Truppe von Trainer Jürgen Press schwer. Die letzten Erfolge auf eigenem Platz haben sich noch nicht nachhaltig auf die Tabellensituation ausgewirkt. Im Jahr 2016 besiegte der FCT den TSV Bad Abbach mit 3:1 und teilte sich mit dem ATSV Kelheim die Punkte. Vor der Winterpause feierte Tegernheim souveräne Siege gegen Teams aus dem oberen Tabellenbereich: 4:1 gegen den ASV Cham und 2:0 gegen den SV Hutthurm.

An der Donau scheint das Reservoir an Fußballern groß zu sein, denn mit Patrick Mathes, Ibrahim Hezer (beide ASV Burglengenfeld), Sebastian Maier (SC Regensburg), Alper Ilmaz (SV Fortuna) und Marc Bormann (Rückzug wegen Schule) kehrten ein halbes Dutzend Spieler dem Verein zuletzt den Rücken.

Das ist beim SV Etzenricht anders gelagert, denn für den Coach Michael Rösch wird es gegen Ende der Serie eng bei der Besetzung. Am Doppelspieltag fehlten Uli, Klaus und Stephan Herrmann, Maximilian Geber und Andy Mark. Letzterer kam am Ostermontag zu einem Kurzeinsatz. Klaus und Stephan Herrmann fallen sicher noch länger aus, Geber könnte heute eventuell wieder dabei sein.

In den zwei Osterspielen wechselten sich Licht und Schatten ab. Am Samstag gegen Schierling lief vor dem Seitentausch fast gar nichts, nach der Pause hätte der SVE einen Kantersieg landen können. Genau gegenteilig verlief die Partie am Montag. "Wir haben das ordentlich gemacht und hatten den Gegner da, wo wir ihn haben wollten. Denn Bad Abbach war eigentlich schon platt", erkannte Rösch beim Pausenpfiff. Im zweiten Durchgang stellte sich die Wende ein. "Wir waren nicht mehr wiederzuerkennen, haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann". Nicht nur für Rösch war es die mit Abstand schlechteste Halbzeitleistung im laufenden Wettbewerb.

Noch ein Blick auf die Vergangenheit: 3:0 siegte der SVE gegen den FCT in der Vorrunde, 0:5 endete das letzte Gastspiel in Tegernheim. Der Langzeitvergleich in der Liga sieht für den SV Etzenricht so aus: 4 Niederlagen, 2 Remis und 8 Siege.
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