Fußball
Etzenricht früh auf der Verliererstraße

Sport
Etzenricht
04.10.2016
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Burglengenfeld. (bsb) Ein verdienter Sieg für den ASV Burglengenfeld - darin waren sich ASV-Trainer Matthias Bösl und der Teammanager des SV Etzenricht, Markus Hofbauer, nach dem 4:0 im Naabtalpark einig. Dabei war die Partie bereits nach einer Viertelstunde vorentschieden. Während der ASV nun auf Platz zwei der Tabelle steht, rutschte der SV auf den vorletzten Platz.

Bereits nach der ersten Ecke gerieten SV-Abwehrspieler Uli Herrmann und ASV-Mittelfeldspieler Christoph Dietrich im Strafraum aneinander. Schiedsrichter Benjamin Mignon entschied auf Strafstoß. Ibrahim Hezer verwandelte zur frühen Führung für den ASV (3.). Dem SV gelangen an diesem Tag lediglich einige Fernschüsse. Der erste von Maximilian Geber ging direkt auf ASV-Tormann Marco Epifani, der problemlos parieren konnte (5.). Kurz darauf legte der ASV bereits nach. Nach einer schnellen Kombination über die rechte Angriffsseite bediente Matthias Gröger Ibrahim Hezer in der Mitte des Strafraums; Hezer nahm direkt ab und verwandelte zum 2:0 (13.).

Dass der ASV nicht nur gefährlich kombinieren, sondern auch über Einzelleistungen zum Erfolg kommen kann, bewies Benjamin Epifani nur zwei Minuten später. Er setzte sich über die linke Angriffsseite gegen zwei, drei Etzenrichter durch und schlenzte den Ball ins lange Eck (15.). Dabei kam dem Burglengenfelder Torjäger zupass, dass der Ball von einem Etzenrichter Spieler abprallte und Epifani wieder vor die Füße fiel.

Die Partie war damit entschieden. Die nächste nennenswerte Situation war das 4:0 in der zweiten Halbzeit. Den ersten guten Spielzug des ASV in Hälfte zwei vollendete Benjamin Epifani mit einem gezielten Schuss ins lange Eck (59.). Danach verwaltete der ASV den Vorsprung souverän. Die Gäste zeigen aber Engagement und kamen auch noch zu zwei Torchancen - jeweils mit Weitschüssen von Pötzl und Geber.

"Das war anscheinend nicht unser Tag heute, wenn du nach zwei Minuten gleich einen Elfmeter gegen dich bekommst", sagte SVE-Teammanager Hofbauer. Er bemängelte, dass im Gegenzug der Schiedsrichter dem SV Etzenricht einen Strafstoß verweigerte: "Prinzipiell sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen."

"Wir wollten von Anfang an hohes Tempo gehen, das ist uns auch gut gelungen", meinte ASV-Coach Mathias Bösl. "Ich muss aber auch sagen, dass wir uns nach dem 3:0 nicht mehr mit Ruhm bekleckert haben. Es ist bitter, dass sich eventuell zwei Spieler von uns verletzt haben." Der Trainer musste John Schihada und Alexander Fuchs auswechseln.
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