Fußball
Hauzenberg eine solide Truppe

Mit Aufsteiger FC Sturm Hauzenberg stellt sich ein Team aus dem Mittelfeld der Liga in Etzenricht vor. Das Hinspiel gewann der SV Etzenricht im September im Staffelbergstadion mit 2:1: Klaus Moucha bejubelt in dieser Situation seinen Treffer zum 1:0. Bild: war
Sport
Etzenricht
09.04.2016
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Der SV Etzenricht stellt sich der nächsten Aufgabe. Und die könnte unbequem sein. Mit dem FC Sturm Hauzenberg gastiert ein unberechenbarer Gegner auf der Siegfried-Merkel-Anlage.

Der am Samstag um 16 Uhr in Etzenricht gastierende Landesliga-Aufsteiger schnitt im Saisonverlauf bis dato solide in der neuen Liga ab. In Zahlen hält der aktuelle Steckbrief des FC eine ausgeglichene Zwischenbilanz fest: Das Gesamtresultat (9 Siege/8 Remis/9 Niederlagen) deckt sich mit der Auswärtsstatistik (5/4/5). Bei noch acht ausstehenden Spielen und einem Paket von 35 Punkten hat die Mannschaft aus dem Bayerwald mit dem Abstieg wahrscheinlich nichts mehr zu tun.

Trainiert wird der Tabellenzehnte von Alexander Geiger. Der 31-jährige spielte in der Regionalliga für die SpVgg Weiden und war dort Führungsspieler und Kapitän. Auch beim FC Sturm gibt Geiger auf dem Spielfeld den Ton an, traf bereits sechs Mal im laufenden Wettbewerb. Öfter konnten bisher nur Alexander Starkl und Manuel Mader (je 10) ihre Treffer bejubeln. Mader kam aus Schalding-Heining an den Staffelberg und schlug als Neuzugang perfekt ein. Im Hinspiel im September verlief die Begegnung rund eine Stunde völlig ausgeglichen. Über Konter glückten Klaus Moucha und Mathias Dietl das 1:0 und 2:0, der Gegentreffer fiel erst in der Nachspielzeit.

Die Ausgeglichenheit des FC Sturm spiegelt sich auch in den 2016 eingespielten Resultaten wider. Zwei Remis gegen Kelheim und Kareth folgten ein 3:2 in Abbach und ein 0:2 im brisanten Derby vor Rekordkulisse gegen Hutthurm. Letzte Woche dann ein Ausrufezeichen: Mit einem 3:0 wurde der SC Ettmannsdorf am Fuße des Staffelbergs abgefertigt.

Beim SV Etzenricht wechselten zuletzt Licht und Schatten, vielleicht auch eine Auswirkung des eng angelegten Kaders. Denn Michael Rösch musste im neuen Jahr ständig wegen Verletzungsausfällen variieren. Dem 2:0-Heimsieg gegen den sich eine Halbzeit lange tapfer wehrenden TV Schierling folgte ein 3:4 bei dem ebenso vehement um den Ligaerhalt kämpfenden FC Tegernheim. Der Trainer war alles andere als zufrieden mit der Leistung an der Donau. Er selbst legt an diesem Wochenende berufsbedingt eine Pause ein. Für ihn ist Co-Trainer Klaus Herrmann für die Aufstellung verantwortlich, spielen wird der Routinier wegen seiner gebrochenen Hand länger nicht. Dafür ist Andreas Koppmann gegenüber dem letzten Spieltag dabei. An diesem fehlte auch Konstantin Graßl. Ob er und der während der Woche krank gemeldete Marco Lorenz wieder einsatzfähig sind, entscheidet sich am Spieltag.
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