Fußball
„Herrmänner“ bleiben

Drei aus einem Familienverband, die sich bei ihrem Heimatverein weiter engagieren wollen (von rechts): Uli, Stephan und Klaus Herrmann mit dem Poster von der "Herrmann-Elf" aus dem Jahr 1966. Urgroßvater Johann sen., Vater Johann jun. und Manfred bildeten eine Mannschaft, die an einem Wettbewerb der Bild-Zeitung teilnahm.
Sport
Etzenricht
14.04.2016
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Der Name Herrmann ist untrennbar mit dem Sport in Etzenricht verbunden. Jetzt haben drei "Herrmänner" ihre Zusagen gegeben, sich auch in der nächsten Saison in den Dienst des Fußballvereins zu stellen.

Der Kader des SV Etzenricht für die nächste Saison wird Schritt für Schritt gestaltet. Während dieser Woche gaben die "Herrmänner" ihre Zusage. Klaus Herrmann (35) möchte damit als Spieler und Co-Trainer ein Signal für mögliche "Wackelkandidaten" setzen. Seine Laufbahn startete er in Etzenricht. Danach kickte er einige Jahre im Juniorenbereich und in der Bayernliga-Mannschaft bei der SpVgg Weiden. "Es passt das Umfeld, die sportlichen Ziele und die Unterstützung der Fans", begründet Uli Herrmann seine Verlängerung. Er ist auch ein Eigengewächs und war vor seiner Rückkehr 2015 zwischendurch für den SC Luhe-Wildenau in der Bezirksliga aktiv.

"Die Entscheidung ist mir nicht schwer gefallen, hier in Etzenricht um ein weiteres Jahr zu verlängern. Wir haben ein gutes Team, auf und neben dem Platz, welches noch jung und entwicklungsfähig ist. Ich hoffe und denke, dass ich dazu meinen Beitrag leisten kann", argumentiert Stephan alias "Cooper" Herrmann, Kapitän und Sohn des Abteilungsleiters Manfred Herrmann, der seit rund 25 Jahren hauptverantwortlich für den Bereich Fußball ist.

Der Name Herrmann ist untrennbar mit dem Sport in Etzenricht verbunden. Senior Johann Herrmann, der Vater von Manfred, Opa von Klaus und Urgroßvater von Uli leitete den SV ab den Nachkriegsjahren viele Jahrzehnte und war als Schiedsrichter mit dem Fahrrad im Kreis unterwegs. Das Mannschaftsposter im Sportheim ist 50 Jahre alt und zeigt die "Herrmann-Elf". Zehn Söhne als Feldspieler und der Senior Johann, mit dem Hausnamen "Mühlwolf", nahmen mit Erfolg an einem deutschlandweit von der Bild-Zeitung ausgeschriebenen Wettbewerb für Familienmannschaften teil.

Tradition setzt sich fort


Abteilungsleiter Manfred Herrmann ist auf dem Foto der Benjamin. Er kam damals in die Schule, durfte aber schon mit den großen Brüdern mitmischen. Und die Tradition setzt sich sicher fort, denn im Juniorenbereich reifen schon wieder einige Talente mit dem Namen heran.
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