Fußball
Rösch-Elf legt erfolgreich nach

Die Etzenrichter Andreas Koppmann (links) und Thomas Schärtl (rechts) nehmen den Hutthurmer Manuel Ebner in die Zange. Bild: war
Sport
Etzenricht
12.09.2016
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Einen Lauf hat momentan der SV Etzenricht. Nach einem Unentschieden und dem Sieg in Bad Kötzting holte sich die Rösch-Elf den nächsten Dreier.

Nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den SV Hutthurm hat der SV Etzenricht die Relegationsplätze verlassen. Die Konstellation vor der Partie war klar. Bei einem Misserfolg wäre die Kluft auf die Nichtabstiegsplätze noch deutlicher geworden.

"30 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, die Bälle hinter die Kette zu bringen und die Räume für unsere schnellen Stürmer zu schaffen", sagte SV-Trainer Michael Rösch. "Aber zehn Minuten vor der Pause haben wir etwas den Faden verloren, uns zu sehr sicher gefühlt. Aber unser Fleiß, die Bereitschaft, weite Wege zu gehen und kompakt zu stehen, zahlte sich heute aus."

Die Gäste mussten vor der Pause zwei Nackenschläge wegstecken. Ohne nennenswerten Ballkontakt musste der Torschütze vom Dienst, Benjamin Neunteufel verletzt ausgewechselt werden und der Unparteiische verhängte gegen Christoph Schätzl "Rot" wegen einer Notbremse gegen Andreas Schimmerer. "Vier fehlende Stammspieler, der Ausfall unseres Top-Stürmers, eine meiner Meinung nach fragwürdige Rote Karte und die Unterzahl ließen uns keine großen Optionen", sagte Hutthurms Spielertrainer Dominik Schwarz. "Vom Spielverlauf her gingen wir verdient als Verlierer vom Platz."

Viele Chancen gab es nicht. Dabei wäre das 1:0 von Maximilian Geber schon das Eintrittsgeld wert gewesen. Hartnäckiges Nachsetzen des Etzenrichter Mittelfelds ermöglichte die Balleroberung. Geber nahm die Kugel mit der Brust an und traf mit dem Vollspann aus 17 Metern in die Ecke. Zuvor (18.) hämmerte Johannes Pötzl, der nicht gestört wurde, an den Pfosten. Nach dem 1:0 spielte der SVE-Angriff gut angelegte Konter nicht präzise genug zu Ende. Michael Heisig im Tor der Heimelf musste vor dem Wechsel einmal auf der Hut sein, parierte einen Flachschuss von Sebastian Loibl (28.).

Optimal für die Rösch-Truppe ging es in den zweiten Abschnitt. Mit dem richtigen Blick und dem Gespür für die Situation erhöhte Pötzl nach wenigen Minuten auf 2:0. SVH-Keeper Niklas Krininger stand zu weit vor seinem Gehäuse und kam an die aus 25 Metern getretene Bogenlampe nicht heran. Hutthurm antwortete prompt: Zu lässig ging die SVE-Deckung gegen Loibl vor und dessen 20-Meter-Schuss sprang vom Innenpfosten zum Anschlusstreffer ins Netz. In der 59. Minute knickte Schiedsrichter Stefan Linß um und wurde mit dem Sanka in das Klinikum eingeliefert. Für ihn übernahm Assistent Alexander Pott. Roman Solter aus Weiherhammer, Schiri-Kollege und an diesem Tag Zuschauer, machte an der Linie weiter.

Nach der viertelstündigen Unterbrechung ging die Partie völlig neu los, was auch mit gewissem Risiko für die führenden Platzherren verbunden war. Wieder war Pötzl zur Stelle und schuf schnell klare Verhältnisse. Diagonal in den Strafraum kreuzend verlud er Krinninger mit einem flachen Schuss aus vollem Lauf.

Rösch brachte nun mit Martin Pasieka und André Klahn zwei gleichwertige neue Stürmer. Beide, Pasieka in der 73. und Klahn in der 87. hatten die Gelegenheit auf 4:1 zu erhöhen. Nach wiederholtem Foulspiel kassiert Christoph Goldschmidt noch die Ampelkarte und die nie aufsteckenden Hutthurmer beendeten die Begegnung mit neun Spielern.
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