Fußball
Rösch fordert Stabilität

In der Partie gegen den SV Hutthurm muss Trainer Michael Rösch auf Klaus Herrmann (links) verzichten - ein schmerzlicher Ausfall für den SV Etzenricht. Bild: war
Sport
Etzenricht
10.09.2016
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Das war ein Knaller vorige Woche, mit dem niemand gerechnet hatte. Der SV Etzenricht kam mit drei Punkten vom 1. FC Bad Kötzting zurück. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, wenn am Samstag der SV Hutthurm bei der Rösch-Elf aufläuft.

(war) Mit dem unerwarteten Sieg bei dem zuvor als Tabellenführer notierten und auf Aufstiegskurs gepolten 1. FC Bad Kötzting gab der SV Etzenricht die Rote Laterne ab und verschafft sich etwas Luft im Keller der Landesliga Mitte. Aber aufgrund der Ausgeglichenheit der Mannschaften gilt es für die Mannschaft von Trainer Michael Rösch zu Hause nachzulegen.

Vorige Saison viel besser


Eine Chance dazu gibt es am Samstag, 9. September, 16 Uhr, gegen den Vorjahresvierten SV Hutthurm. 4-2-4 ist nicht ein in den 60er-Jahren gängiges Spielsystem, sondern das Verhältnis Siege-Remis-Niederlagen der Gäste aus dem Passauer Umland, 2-3-5 ist Etzenrichter Zwischenbilanz nach 10 Spieltagen. In der Vorsaison hatte Etzenricht bei der gleichen Anzahl von Partien 7 Siege, 2 Unentschieden und eine Niederlage zu verzeichnen. Auftakt zu dem Bilderbuchstart war ein 1:0-Erfolg vor fast 500 Zuschauern im Eröffnungsspiel gegen Hutthurm.

Zwei Personalien haben sich seitdem bei den Niederbayern verändert. Trainer Florian Wallner wurde von Dominik Schwarz, einem Eigengewächs abgelöst und Kapitän Martin Krieg wechselte zum Lokalrivalen TSV Waldkirchen. Geblieben ist Torjäger Benjamin Neunteufel. Der 33-jährige steuerte 7 von 15 Hutthurmer Treffern bei.

Gegen den aktuellen Tabellenelften steht Trainer Michael Rösch wieder an der Außenlinie und Abteilungsleiter Manfred Herrmann hat seinen Urlaub beendet. Auf dem Rasen rückt Andreas Koppmann wieder in den Kader.

Ein herber Verlust ist der längerfristige Ausfall von Klaus Herrmann. Rösch verlangt, "eine gewisse Stabilität in das Spiel zu bekommen und nicht nach einer guten Leistung ein schlechtes Gesicht zu zeigen". Schon einmal besiegte seine Elf einen Tabellenführer, danach folgte eine emotionslose Partie und Niederlage in Kareth-Lappersdorf. "Dieses Auf und Ab dürfen wir uns nicht mehr erlauben, wir brauchen ein Grundniveau, auf das wir uns Woche für Woche verlassen können."
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