Fußball
Seebach ein starker Aufsteiger

Sport
Etzenricht
17.09.2016
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Ein Sonntagsspiel, Anstoß um 14 Uhr, hat der SV Etzenricht am Wochenende vor der Brust. Die Reise geht in die sechs Kilometer nördlich vor Deggendorf gelegene 700-Einwohner-Gemeinde Seebach. Der TSV schlägt als Aufsteiger eine scharfe Klinge in der Liga, nimmt mit 19 Punkten (5/4/2) Platz vier in der Spitzengruppe ein.

Der Neuling ist in etwa so einzustufen wie der SV Donaustauf. Der Unterschied: Seebach hat keinen Star-Trainer wie Klaus Augenthaler. Aber auch der Coach der Niederbayern gilt als echter Kenner im Amateurfußball und ist in Etzenricht aus seiner langjährigen Tätigkeit beim SV Schalding-Heining bekannt. Thomas Prebeck (40) hat im dritten Jahr das Kommando bei den Senkrechtstartern.

Der TSV war bis 2012 in der Kreisklasse eingestuft, kletterte 2013 von der Kreisliga in die Bezirksliga und stieg schon im 2. Jahr von dort in die Landesliga Mitte auf. Der Kern der Mannschaft verfügt über Bayernliga-, Landesliga und teils Regionalligaerfahrung. Paradebeispiele sind Christian Wloch (Schalding), Mario Eller (Hankofen) und Simon Lorenz (GW Deggendorf). Regie auf dem Platz führt Matthias Lallinger (27), ebenfalls noch aus seiner Deggendorfer Zeit kein Unbekannter beim SVE und mit sechs Toren erfolgreichster Torschütze des TSV.

Mit zwei Siegen und dem Remis davor hat sich der SV Etzenricht wieder etwas Luft verschafft und die vom Trainer eingeforderte Balance und Stabilität zurückgewonnen. Nach Ende der Urlaubszeit war das personelle Aufgebot auch wieder erweitert, die Bank gut besetzt. So konnte sich Michael Rösch den Luxus erlauben, am Samstag gegen Hutthurm mit Martin Pasieka und André Klahn zwei frische Stürmer zu bringen. Während der SVE die volle Punktzahl bunkerte, unterlag Seebach mit 1:3 in Bad Abbach. Zuvor hatten die Niederbayern zuletzt am 20. Juli in Hutthurm den Platz als Verlierer verlassen.

Neben dem Langzeitverletzten Klaus Moucha muss Rösch die nächsten Monate auf Klaus Herrmann (Fußbruch) und Konstantin Graßl verzichten. Er nimmt ein mehrmonatiges Praktikum bei einem renommierten Autobauer in Baden-Württemberg auf. "Wir treten die Fahrt an, um Punkte mit nach Etzenricht zu nehmen", motiviert Rösch seine Truppe vor dem Gastspiel in Niederbayern.
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