Fußball
SV Etzenricht: Es klapp noch zuhause

Der SV Etzenricht kann zu Hause wieder gewinnen: Andreas Schimmerer (links) gelang das so wichtige 1:0 gegen den TV Schierling. Am Ende siegte die Rösch-Elf mit 2:0. Bild: war
Sport
Etzenricht
29.03.2016
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Der Heimkomplex ist Geschichte: Der SV Etzenricht gewinnt am Samstag gegen den TV Schierling mit 2:0 und beendet damit auch die durchwachsenen letzten Wochen.

Nach langer Durststrecke, der letzte Heimsieg datierte vom 19. September, behielt der SV Etzenricht die volle Punktzahl auf eigener Anlage. Mit dem nach dem Wechsel erst verdienten 2:0 gegen den TV Schierling glichen die Oberpfälzer die Heimbilanz (je 5 Siege und Niederlagen bei drei Unentschieden) aus. "Es lief wie in den letzten Spielen, wir mussten eigentlich zwei Tore machen, der Gegner schießt einmal aufs Tor und trifft", analysierte TV-Trainer Christian Brandl den ersten Abschnitt.

Die Rösch-Truppe startete die ersten zehn Minuten gut und dominierte nach dem 1:0, dazwischen zirkulierte der Ball bei den Schierlingern weit besser. Jonas Zellner hätte die Führung für den TV vorlegen können, nach einem gewonnen Laufduell (22.) auf der rechten Außenbahn landete sein Abschluss am Pfosten. Dieses Quäntchen Glück und SVE-Keeper Michael Heisig, er vereitelte im Herauslaufen (26.) gegen Unglücksraben Zellner, waren dafür verantwortlich dass die Null zur Halbzeit stand. Auf der Gegenseite fasste sich der agile Andreas Schimmerer nach einem Dribbling ein Herz, sein Schuss aus 20 Meter (37.) wurde leicht abgefälscht und landete rechts unten im Schierlinger Tor. "Nach dem 0:1 merkte man, dass sich meine junge Mannschaft schwer tut, es fehlt das Selbstvertrauen", erklärte der Gäste-Coach die Schwierigkeiten, dazu stand der SV nicht mehr so hoch. Schierling hatte nicht mehr die Räume, gefährliche Angriffe aufzuziehen. Und die TV-Abwehr wackelte mit zunehmender Spieldauer, wirkte unsortiert und nervös. Etzenricht spielte nun im Fünf-Minuten-Takt Chancen heraus, machte schon bei der Spieleröffnung, meist über Andreas Koppmann, Druck und Tempo. Die endgültige Entscheidung war zugleich die beste Szene mit einem herrlichen Tor. Martin Pasieka schraubte sich am zweiten Pfosten hoch und Tobias Scharl nahm die Kopfballvorlage mit der Brust an und donnerte aus der Drehung zum 2:0 aus Kurzdistanz in die Maschen.

"Wir sind überaus zufrieden, dass es heute mal wieder geklappt hat, dieser Dreier tut uns gut", freute sich SVE-Trainer Michael Rösch nach den eher durchwachsenen letzten Wochen. "Wichtig war, dass wir nicht nachgelassen haben", betonte er, seine Angreifer hätten das Ergebnis in der Schlussphase durchaus noch in die Höhe bewegen können.

So arbeitete sich "Joker" Mathias Dietl zwei tolle Einschuss-Gelegenheiten heraus und bei einer Aktion des Gästekeepers gegen Uli Herrmann forderte das Publikum einen Elfmeter. Der souveräne Schiri Andras Dinger sah es aber anders.
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