Fußball
SV Etzenricht kassiert drei Gegentore

Acht Tore gab es im letzten Testspiel des SV Etzenricht gegen den Bezirksligisten DJK Ensdorf. Die DJK zeigte sich vor allem im Angriff als echte Hausnummer für die Generalprobe und forderte den Landesligisten. Maximilian Geber (rechts) bereitete das 5:3 für den SVE vor. Bild: war
Sport
Etzenricht
29.02.2016
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Der SV Etzenricht lieferte zum Abschluss der Testspiele nicht seine beste Partie ab: Beim 5:3-Heimsieg gegen den Bezirksligisten DJK Ensdorf offenbarte der Landesligist doch einige Abstimmungsprobleme und individuelle Fehler.

Eine sehr flinke, schnell umschaltende DJK-Offensive sorgte für eine torreiche Begegnung auf dem Etzenrichter Sandplatz. Dabei ließen die Siebert-Brüder Dominik und Sebastian ihre Fertigkeiten als Vorbereiter aufblitzen, Stürmerkollege Julian Trager traf drei Mal. Und Ensdorf ließ noch einige Chancen liegen, so dass SVE-Trainer Michael Rösch vor dem voraussichtlich am Wochenende startenden Restprogramm sicher noch Gesprächsbedarf hat.

"Wir haben vor allem zu Beginn zu passiv gespielt, den Gegner durch leichtfertige Ballverluste regelrecht eingeladen", kommentierte Rösch die Anfangsphase. Seine Elf lag nach einer Viertelstunde zu Recht mit 0:2 hinten. "Wir müssen es schaffen, ein Grundlevel aufzubauen, dass wir in jedem Spiel abrufen können", forderte er. Es reiche nicht aus, wenn das nur alle 14 Tage gelinge. Beim SVE fehlte Stephan Herrmann wegen einer Zerrung. Er wird nach eigener Einschätzung Ende der Woche wieder einsatzfähig sein.

Ein Fehlpass forderte das 0:1 heraus, die DJK nutzte die Überzahl und Trager vollendete sicher. Im Gegenzug hatte Martin Pasieka den Ausgleich auf dem Fuß, Max Hauer im Tor der Vilstaler war auf dem Posten. Ein Dribbling über den rechten Flügel schuf eine weitere Lücke, Trager drückte die Pille aus Kurzdistanz über die Linie. Was Andreas Koppmann (19.) versagt blieb, glückte Johannes Pötzl. Im zweiten Versuch nach einer Ecke war der Stürmer mit der Fußspitze dran. Pasieka glich mit einem Solo und dem direkten Weg zum Tor vor der Pause aus. Wieder dauerte es nach dem Wechsel, bis der Takt bei den Gastgebern stimmte. Ein Etzenrichter lieferte Trager die Vorlage zum 2:3. Die Wende ging auf das Konto von Marco Lorenz, wobei das 3:3 kurios fiel. Bei einem Einwurf von Lorenz war DJK-Keeper Hauer noch mit den Fingerspitzen dran, so dass der Treffer regulär war. Ein perfekt und mit Effet getimter Lorenz-Freistoß von der Strafraumkante bescherte Etzenricht die erstmalige Führung. Eine Bilderbuchkombination, eingeleitet von Max Geber über Matthias Dietl, ebnete Pasiekas zweiten Torerfolg und den Endstand. Erfreulichstes Detail: Erstmals war Andreas Schimmerer wieder dabei und hatte nach seiner Einwechslung einige gute Szenen.
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