Fußball
SV Etzenricht schießt zehn Tore

Der Etzenrichter Klaus Herrmann (links) bremst den Vohenstraußer Benny Urban aus. Am Ende siegte der Landesligist klar mit 6:0. Bild: war
Sport
Etzenricht
22.02.2016
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Trotz widriger Bedingungen, Dauerregen weichte den Hartplatz auf, lieferte der SV Etzenricht am Samstag eine starke Partie gegen Bezirksligisten SpVgg Vohenstrauß ab. Das 6:0 spiegelt den Spielverlauf wider, denn der SVE dominierte beide Abschnitte spielerisch und läuferisch deutlich. Auch im zweiten Duell gegen den Bezirksligazweiten SV Sorghof 24 Stunden später landete der SVE einen ungefährdeten 4:1-Erfolg.

Die Kenntnis der Eigenheiten des Platzes sowie mehr Trainings- und Spielpraxis waren beide Male grundlegende Vorteile für die Heimelf. Die SpVgg Vohenstrauß hatte zuvor nur wenig Gelegenheit, sich im Freien auf die restliche Saison vorzubereiten. Sie beschränkte sich bei ihrem ersten Test auf die Defensive und vereinzelte Konter.

Im Gegensatz zum Auftritt in Burglengenfeld nutzte der SV zunächst seine Gelegenheiten. Matthias Dietl eröffnete den Torreigen und verwertete einen von Martin Pasieka in den Lauf gespielten Steilpass zum 1:0. Beim 3:0 wechselte die Konstellation, Dietl spielte diagonal auf Pasieka und dieser vollstreckte ebenso sicher. Dazwischen verarbeitete Tobias Scharl einen zweiten Ball nach einer Ecke, sein Volleyknaller war unhaltbar für Daniel Kederer. Den Pausenstand stellte Klaus Moucha mit einem satten Schuss aus 14 Metern her. Rösch tauschte zur Pause auf vier Positionen aus, alle Nachrücker fügten sich nahtlos ein. Der fünfte Treffer ging wiederum auf das Konto von Abwehrspieler Scharl, er schraubte sich nach einer Ecke am höchsten und köpfte gegen die Laufrichtung des Keepers ein. Maximilian Geber war im Mittelfeld eine echte Alternative und besorgte den Endstand. Nach Foul am durchgebrochenen Pasieka verwandelte der Winter-Neuzugang einen direkten Freistoß, verhängt auf Höhe der Strafraumkante.

Furios startete das Sonntag-Spiel, denn nach wenigen Minuten gelang Konstantin Graßl das 1:0. Er stand nach einer kurz abgewehrten Ecke goldrichtig, sein Geschoss aus 18 Metern wurde noch leicht abgefälscht. Im Gegenzug entschied der Referee auf Elfmeter, Heisig parierte, doch Thomas Götzl traf bei der nachfolgenden Ecke zum Ausgleich. Die Platzherren erhöhten das Tempo. Johannes Pötzl, in Szene gesetzt von Martin Pasieka, schloss konzentriert zum 2:1 unter die Latte ab. Weitere aussichtsreiche Offensivaktionen der Rösch-Truppe brachten nichts ein. Gleich nach dem Seitentausch erhöhte Geber per Foulelfmeter auf 3:1, sein zweiter Elfmeter wurde Beute von Keeper Rittner. Aus einer sicheren Deckung heraus ließ die Landesligaelf nichts mehr anbrennen und Pasieka strafte mit direktem Zug zum Tor einen missglückten Sorghofer Abschlag mit dem Tor zum Endergebnis ab.

"Wir haben gegen Vohenstrauß eine gute Partie abgeliefert und sind sehr ballsicher aufgetreten", lautete das Fazit von SVE-Trainer Michael Rösch. Im Spiel gegen Sorghof sah er Schwächen in Halbzeit eins. "Wenn wir nur 80 Prozent bringen, reicht das nicht." Der zweite Durchgang gefiel ihm besser: "Insgesamt können wir aber zufrieden sein."
Wenn wir nur 80 Prozent bringen, reicht das nicht. Insgesamt können wir aber zufrieden sein.Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht
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