Fußball
SV Etzenricht spielt remis

Das Duell Landesliga Nordost (ASV Pegnitz) gegen Landesliga Mitte (SV Etzenricht) endete am Sonntag 1:1. Den Ausgleich für die Gäste markierte Martin Pasieka. Bild: war
Sport
Etzenricht
20.06.2016
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Nach vier Wochen Pause startete der SV Etzenricht am Sonntagabend beim ASV Pegnitz in die Vorbereitungsphase. Er beendete das Duell Landesliga Nordost (ASV) gegen Landesliga Mitte (SVE) mit einem am Ende leistungsgerechten Unentschieden.

SVE-Trainer Michael Rösch musste auf zahlreiche Stammspieler verzichten und setzte drei Neuzugänge ein. Benjamin König, Fabian Göbl und André Klahn rückten in die Startformation und hinterließen einen guten Eindruck. Positiv wirkte sich zudem aus, dass Maximilian Geber nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause Ende der zurückliegenden Saison wieder von Beginn an mitwirken konnte.

Die Reihe der Chancen eröffnete Klahn mit einem feinen Zuspiel (3. Minute) von der rechten Angriffsseite des SV auf Johannes Pötzl. Dieser nahm die Vorlage perfekt an, setzte aber den Abschluss wenige Zentimeter neben den Kasten. In der temporeichen Anfangsphase kam die Antwort prompt: ASV-ler Daniel Heißenstein köpfte und SV-Keeper Michael Heisig musste sich gewaltig strecken. Bei der nächsten vielversprechenden Offensivaktion der Gäste verhinderte ASV-Schlussmann Sebastian Kausler Schaden für seine Farben (30.). Das 1:0 für den ASV erzielte Julian Steger. Er profitierte davon, dass Florian Waldeck unglücklich ausrutschte. Dadurch kam Steger alleine und unbedrängt vor Heisig zum Zuge (39.). Bei einer ähnlichen Eins-zu-Eins-Aktion war für Klahn das 1:1 vor dem Seitentausch machbar. Stephan Herrmann schaltete nach Balleroberung blitzschnell um und spielte den Stürmer frei. Der Torschuss trudelte neben dem Pfosten ins Aus.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Anzahl der Torgelegenheiten ab, das Tempo ging zurück. Zunächst bügelte Heisig einen Abstimmungsfehler seiner Vorderleute (56.) mit einer Super-Reflextat aus. Pötzl ließ eine Großchance (66.) liegen, bereitete aber fünf Minuten später den Ausgleichstreffer mit einem gewonnenen Zweikampf und einem Zuspiel mit der Stiefelspitze vor. Mühelos traf Goalgetter Pasieka.

"Klar, dass im ersten Test noch nicht alles hundertprozentig geklappt hat. Wir haben uns zahlreiche Chancen herausgespielt, konnten aber leider nur einen Treffer erzielen", sagte Trainer Rösch. "Mit dem Gezeigten können wir zufrieden sein, auch wenn es natürlich nur ein erster kleiner Schritt war."
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