Fußball
SV Etzenricht zum Kellerderby

Sport
Etzenricht
15.10.2016
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Es ist ein Derby, das auch aufgrund der Tabellensituation einiges an Brisanz mit sich bringt. Wenn der SV Etzenricht am Samstag (16 Uhr) beim SV Sorghof gastiert, dann hilft beiden Teams eigentlich nur ein Dreier richtig weiter.

Die Kontrahenten sitzen in der Relegationszone fest und haben jeweils vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang. Mit einem nur um drei Tore besseren Torverhältnis geht der SVE als 14. in das Sechs-Punkte-Spiel. Die "Indianer", wie sie genannt werden, verzeichneten einen furiosen Start, Trainer Thorsten Baierlein und seine Elf gewannen vier der sechs Spiele vom Start weg. Allerdings datiert der letzte Dreier des SVS vom 9. August.

"Wir müssen in Sorghof Vollgas geben. Aus mehreren eigenen Beobachtungen weiß ich, dass es eine schwere Aufgabe wird. Ein Dreier wäre natürlich überragend", stimmte SVE-Trainer Michael Rösch die Fangemeinde nach dem 1:1 gegen den TSV Waldkirchen bereits auf das Derby ein. Den Willen und die kämpferischen Elemente aus dem zweiten Abschnitt der Vorwoche möchte Rösch mitnehmen und im Anschluss nach dem Match mit einem guten Gefühl und guter Laune zum Zeltfest anlässlich der Kirchweih auf dem SV-Gelände heimkehren. "Die Mannschaft brennt auf das Duell." Fakt ist aber auch, dass der letzte Etzenrichter Dreier vier Wochen zurückliegt.

Viele Jahre lang spielten die "Indianer" eine solide Rolle in der BOL und Bezirksliga. Der Landesligaaufstieg basiert auf sachkundiger und vernünftiger Personalplanung. In erster Linie bediente sich der SV ausschließlich aus Kickern aus der Umgebung. Beim Aufstieg waren mit Maximilian Bruckner (aus beruflichen Gründen zu Thalmassing) und Felix Herrmann auch zwei Etzenrichter Jungs beteiligt. Herrmann hat sich nach einem Kreuzbandriss wieder in die Stammformation zurückgekämpft und kann gegen seine Ex-Kameraden durchaus in der Startelf erwartet werden. Markante Spielerpersönlichkeiten im roten Dress der Gastgeber sind Thomas Götzl, der in Rostock oder Amberg schon höherklassig spielte, sowie Kapitän und Sturmführer Udo Hagerer.

Dass der Aufsteiger gegen Spitzenteams mithalten kann, haben die letzten zwei Spiele gezeigt: Kurz vor dem Schlusspfiff kassierte der SVS das 1:2 in Bad Abbach, dem ASV Cham trotzte er ein 2:2 ab. Bei der Etzenrichter Besetzungsliste sind keine Veränderungen zu erwarten, die Ausfallliste bleibt lang. Der Trainer baut auf den Kader des zurückliegenden Wochenendes.

Aus mehreren eigenen Beobachtungen weiß ich, dass es eine schwere Aufgabe wird. Ein Dreier wäre natürlich überragend.Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht
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