Fußball
SVE will Sieg zum Auftakt

Viermal gab es das Duell SpVgg Ruhmannsfelden gegen den SV Etzenricht (rechts Andreas Schimmerer) in der Landesliga Mitte. Jeder Verein verbuchte zwei Siege für sich. Bild: war
Sport
Etzenricht
16.07.2016
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Zum Saisonauftakt in der Landesliga steht für den SV Etzenricht die Auswärtspartie bei der SpVgg Ruhmannsfelden an. Trotz einer durchwachsenen Vorbereitung soll ein guter Start gelingen.

Schon vor zwei Jahren eröffnete die selbe Begegnung wie am Samstag um 15 Uhr die Saison der Landesliga Mitte. Damals unterlag der SVE am 13. Juli 2014 mit 1:4 in Ruhmannsfelden, revanchierte sich aber bereits im Oktober mit einem 4:1 gegen den späteren Meister. Knappe Ergebnisse gab es zwischen den beiden Clubs generell noch nicht, denn eine Spielzeit zuvor gewann der Sportverein auswärts mit 5:0 und kassierte zu Hause eine klare 0:4-Schlappe.

Der Verein aus dem Bayerwald mit ihrem Trainer Hans Mühl (56) freut sich nach einem Bayernligajahr, das auf dem 18. Platz beendet wurde, auf diverse Derbys im Südosten der Spielklasse. Fünf Neuzugänge rekrutierte die SpVgg aus der Umgebung, verlor aber auch verdiente Spieler, die sich unter anderem als Spielertrainer in der umliegenden Region engagieren. Ein Beispiel ist Michael Müller, der in die Kreisklasse nach Grafling wechselt. Eine erste Standortbestimmung ist die Partie allemal, da sich der Gastgeber nach dem Abstieg - und 28 Niederlagen, bei nur einem Sieg - eine Etage tiefer neu orientieren muss.

Die Rösch-Elf weiß aus der Vorsaison von der Bedeutung eines guten Starts, der erfreulich früh die Klasse sicherte. Dass die Motivation und Konzentration höher sein müssen als in der wenig berauschenden Vorbereitung mit 20 Gegentoren in fünf Spielen, dürfte jedem Spieler bewusst sein. Der SVE-Kader hat sich marginal verändert. André Klahn, Jonas Walberer, Benjamin König und Fabian Göbl haben in der kurzen Testphase gezeigt, dass sie in der Klasse mitmischen können. Der Trainer hat bewusst seinen größer gewordenen Kader rotieren lassen, wobei er die Resultate als nachrangig ansah. Dass individuelle Fehler die Gesamtleistungen nach unten drückten, hat ihm aber dennoch nicht gefallen.

Rösch stuft den Gastgeber als "richtiges Brett vor der Brust" ein und sieht in der Partie eine Chance zur Einschätzung der Verfassung seiner Truppe: "Nach der Vorbereitung weiß noch keiner genau, wo er steht. Von daher sehnt sich jede Mannschaft nach einem Sieg im ersten Spiel." Besonders eines will er verbessern: "Wir müssen die Zweikämpfe suchen und unsere eigenen Stärken ins Spiel bringen. Ich hoffe, dass wir nun alle wach genug sind." Sein Appell für die Startphase lautet: "Wir sind verpflichtet, wieder in jedem Spiel alles rauszuhauen, die Mannschaft muss nun eine Reaktion zeigen." Die Aufstellung bildet der Coach am Spieltag. Nicht dabei ist der verletzte Tobias Scharl. Jonas Walberer ist angeschlagen.

Wir sind verpflichtet, wieder in jedem Spiel alles rauszuhauen, die Mannschaft muss nun eine Reaktion zeigen.SVE-Trainer Michael Rösch
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