Fußball
Ungute Erinnerungen

Nach der 2:3-Einbuße gegen den ASV Cham auf eigenem Platz geht es nonstop weiter im Programm der Landesliga Mitte. Dabei muss der SVE beim TSV Bad Abbach antreten, bei dem die Rösch-Truppe in der Vergangenheit, Szene mit Martin Pasieka (rechts) wenig erben konnte. Bild: war
Sport
Etzenricht
23.07.2016
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Der SV Etzenricht konnte bei seinen bisherigen Vergleichen mit dem TSV Bad Abbach wenig ausrichten. Das sollte sich nach der mageren bisherigen Saisonbilanz aber beim Samstag-Spiel ändern.

Der Spielplan der Landesliga Mitte hat Fahrt aufgenommen, Termin drei innerhalb von acht Tagen im Wettbewerb führt den SV Etzenricht auf die Sportanlage "Freizeitinsel" in Bad Abbach.

Dass die Fans des SV mit der Schiedsrichterleistung haderten, war nachvollziehbar. Zumindest das 2:2 schien nach regulärer Spielzeit gegen den ASV Cham, der mit der Empfehlung eines 6:1 eben gegen den TSV aus Bad Abbach angereist war, sicher zu sein. Die Enttäuschung saß tief, als der junge Schiri seine eigene Entscheidung nach Diskussion mit seinem Assistenten und den Chamer Spielern umstieß und das 3:2 für die Mißlinger-Elf ermöglichte.

Trainer Michael Rösch sprach von einer "wirklich mehr als unglücklichen Niederlage", versuchte aber sofort, seine Spieler nach den drei vermeidbaren Gegentoren und der notwendigen Fehleranalyse wieder aufzurichten. "Wir müssen auch das Positive mitnehmen, die Saison ist noch jung und wir haben heute phasenweise guten Tempofußball gezeigt", so Rösch am Mittwochabend.

Mit Blick auf das Samstagsspiel hatte er die schlechte Bilanz im Direktvergleich im Hinterkopf, sieben Niederlagen und ein Remis bei zwei Siegen sind in zehn Begegnungen aufgelaufen, und sagte dazu: "In Bad Abbach haben wir bis jetzt nicht die besten Spiele abgeliefert. Aber warum soll uns das nicht am Samstag gelingen. Wir werden alles dafür geben, machen uns aber auch nicht verrückt. Wenn wir unsere Stärken ausspielen können, besteht die Möglichkeit, Zählbares mitzunehmen."

Der TSV hat die 1:6-Schlappe beim ersten Spieltag in Cham mit einem 1:0-Sieg gegen Neuling Neukirchen Heilig Blut vergessen lassen. Schütze des "goldenen Tores" war Neuzugang Urban Wazlawik, im Vorjahr noch Goalgetter beim FC Tegernheim. Beim Vorjahreselften hat Stefan Wagner das Kommando als Cheftrainer übernommen. Der 47-Jährige schien nach vielen Jahren ein Dauer-Abo beim VfB Bach zu haben, suchte aber offenbar eine neue Herausforderung in der Badstadt. Dafür wechselte Routinier Maximilian Vogl als Trainer nach Bach. Einen Verlust bedeutet für den TSV sicher auch der Abgang von Abwehrchef Thomas Rappl (26) in Richtung des Bayernligisten Hankofen-Hailing.

Der Sportverein ist für die zweite Auswärtspartie und mit Blick auf das geballte Programm der kommenden Wochen gut aufgestellt. Da Martin Pasieka, er fehlte gegen Cham im Sturmzentrum, wieder dabei sein wird, muss Rösch nur auf Marco Lorenz verzichten. Anstoßzeit am Samstag ist um 16 Uhr.
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