Fußball
Wie gehabt in Bad Abbach

Sport
Etzenricht
29.03.2016
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Bad Abbach. Dem Sieg vom Samstag ließ der SV Etzenricht zwei Tage später kein weiteres Erfolgserlebnis folgen: Beim TSV Bad Abbach verloren die Nordoberpfälzer am Ende glatt mit 1:4 (1:0).

Zum ersten Mal in dieser Saison fehlte der Name Herrmann auf der Besetzungsliste des SV Etzenricht. Da Stephan, Klaus und am Ostermontag auch Uli fehlten, zog Trainer Michael Rösch Allrounder Andreas Schimmerer auf die Sechserposition zur Unterstützung von Kapitän Marco Lorenz. In diesem 10. Landesliga-Duell der beiden Teams gingen die Gäste vor der Halbzeit in Front. Das schnelle 1:0 bereitete Martin Pasieka vor und Klaus Moucha vollendete aus halbrechter Schussposition. Eine ähnliche Gelegenheit ließ Pasieka (22.) liegen. Den Gastgebern fiel vor der Pause nicht viel ein. Fehlpässe hemmten deren Aufbauspiel, Schüsse aus der Distanz waren eine sichere Beute von Michael Heisig im Etzenrichter Tor.

Nach dem Seitentausch drehten die Badstädter die Partie. Sie wollten nach dem 2:3 am Samstag gegen Hauzenberg eine weitere Heimniederlage abwenden und bewiesen eindrucksvoll, dass sie für den SV Etzenricht ein Angstgegner sind. Was aus dem Spiel heraus nicht klappte, funktionierte nun über Standards. Eine Ecke von Sebastian Schöppl nutzte Paul Samangassou per Kopf zum Ausgleich. Eine weitere Standardsituation brachte die 2:1-Führung der Platzherren. Thomas Rappl verlängerte mit dem Scheitel einen weit und diagonal gespielten Freistoßball ins Netz. Über die linke Angriffsseite assistierte Tobias Doblinger beim dritten TSV-Treffer. Sein Abspiel verarbeitete der mitgelaufene Samangassou in der Mittelstürmerposition. Keine 20 Minuten nach dem Ausgleich schraubte Routinier Rudi Bartlick das Resultat auf 4:1 hoch. Der öffnende Rückpass in den Strafraum kam von Dominik Huber, der Schütze hatte keine große Mühe, das Leder unhaltbar zu platzieren.

"Das war die unnötigste Niederlage der bisherigen Saison. Es war, als hätte man unsere Mannschaft in der Halbzeit ausgetauscht", sagte Sportlicher Leiter Markus Hofbauer und meinte damit die fehlende Aggressivität und das Auslassen bester Chancen im Etzenrichter Spiel.
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