Heiße Endphase
Etzenricht muss in Gebenbach noch Ausgleich hinnehmen

Der dreifache Gebenbacher Torschütze Remigiusz Szewczyk (links) und Christoph Bäumler (Mitte hinten) nehmen den Etzenrichter Uli Herrmann (Mitte) in die Zange, beobachtet vom Etzenrichter Kapitän Stephan Herrmann (rechts hinten). Bild: Ziegler
Sport
Etzenricht
02.05.2016
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Die Etzenrichter hatten die drei Punkte schon im Gepäck: Doch dann kam wieder einmal Remi Szewczyk. Der Gebenbacher war am Samstag so etwas wie der Alptraum des SVE.

Gebenbach. Im Hinspiel gelang Etzenricht in der 92. Minute der 2:2-Ausgleich. Diesmal drehte Remi Szewczyk den Spieß um. Ebenfalls in der zweiten Minute der Nachspielzeit (90. +2) verwandelte der Gebenbacher vor rund 300 Zuschauern einen Foulelfmeter zum 3:3-Endstand.

Beide Mannschaften wollten in diesem Derby nicht in Rückstand geraten. Auch der SV Etzenricht war im letzten Drittel nicht wirklich zwingend. Der Führungstreffer für die Gäste fünf Minuten vor der Pause (40.) resultierte aus einer Ecke. Der vom Etzenrichter Kapitän Stephan Herrmann getretene Ball landete durch Freund und Feind hindurch direkt im DJK-Gehäuse.

Richtig unterhaltsam wurde es für die Zuschauer kurz nach dem Seitenwechsel. Sie bekamen innerhalb von acht Minuten vier Tore zu sehen. Nicht nur die Treffer selbst, sondern auch die Torfolge war schon kurios. Zunächst brachte Remi Szewczyk in der 48. Minute den Ball von der linken Seite in die Mitte. Gästetorhüter Michael Heisig und ein Verteidiger konnten sich nicht einigen und die Kugel rollte zum 1:1 über die Linie. Direkt nach dem Anstoß (49.) kam ein langer Ball an den DJK-Strafraum. Eine Spielertraube ging hoch, das Leder landete vor den Füßen von Johannes Pötzl, dessen Schlenzer über den herausgeeilten Torhüter Nitzbon landete an der Latte. Den Abpraller versenkte Martin Pasieka per Kopf. Sechs Minuten später (55.) konnte Cengiz Izmire über die rechte Seite alleine aufs Gästetor zulaufen. Der DJK-Stürmer legte quer zu Remi Szewczyk, der keine Mühe hatte erneut auszugleichen. Aber auch das 2:2 hatte nur Sekunden Bestand. Wiederum spielten die Gäste vom Anstoß weg schnell in die Spitze und diesmal war Andreas Schimmerer zentral frei durch - Etzenricht führte erneut. "Mich freut, dass meine Mannschaft zweimal den Ausgleich so schnell weggesteckt hat" sagte SVE Trainer Michael Rösch.

Der DJK muss man zugute halten, dass sie sich auch vom dritten Rückschlag nicht entmutigen ließ und unverdrossen versuchte, das Spiel doch noch zu gewinnen. Eine Viertelstunde vor Schluss trafen die Einheimischen nur die Latte. Die beste Möglichkeit zur Entscheidung hatten die Etzenrichter in der 82. Minute. Der eingewechselte Klaus Moucha spielte aber zu ungenau in die Mitte. In der Nachspielzeit fiel dann doch noch der Ausgleich für die DJK, durch einen verwandelten Strafstoß von Remi Szewczyk - sein dritter Treffer.
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