Landesliga Mitte
SV Etzenricht gegen Ruhmannsfelden gefordert

Vor einer hohen Hürde stehen Kapitän Stephan Herrmann (blaues Trikot) und der SV Etzenricht im Heimspiel am Samstag gegen die SpVgg Ruhmannsfelden. Bild: war
Sport
Etzenricht
28.10.2016
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Der SV Etzenricht ist seit drei Spielen in der Landesliga Mitte ohne Niederlage. Zum ersten Spiel der Rückrunde gastiert die SpVgg Ruhmannsfelden in der Oberpfalz. SV-Trainer Michael Rösch plagen jedoch große Personalprobleme.

Die Vorrunde mit 17 Spielen ist abgespult, zum Auftakt in den zweiten Durchgang erwartet der SV Etzenricht am Samstag um 14 Uhr die SpVgg Ruhmannsfelden. Dieses Duell, das Hinspiel endete 1:1, muss als Sechs-Punkte-Spiel angesehen werden. Beide Klubs wollen sich aus dem Tabellenkeller lösen, in dem die SpVgg mit 14 und der SV mit 18 Zählern stecken.

Trainerwechsel


Bei der SpVgg will man nach dem kurzen Intermezzo in der Bayernliga dem Durchreichen in die Bezirksliga mit dem Tausch des Trainers entgegen wirken. Vor gut einer Woche übernahm Erich Hagengruber das Kommando für Hans Mühl. Die gleiche Aktion mit denselben Akteuren wurde in der Spielzeit 2012/2013 schon einmal erfolgreich vollzogen, als sich ähnlich gelagerte Probleme aufgetan hatten. Das SpVgg-Motto "neue Besen kehren gut" macht die Aufgabe für Michael Rösch und seine Etzenrichter Elf nicht leichter - auch wenn die SpVgg auswärts bisher wenig zustande brachte. Mit nur je einem Sieg und Unentschieden steht Ruhmannsfelden in der Auswärtstabelle auf Position 18.

Ausgeglichen ist der Direktvergleich: 14/20 gab es je einen Heimsieg, 13/14 lief es umgekehrt, je ein Auswärts-Dreier. Der SV Etzenricht steigerte sich in der Vorwoche gegen die favorisierte SV Fortuna aus Regensburg nach der Halbzeit, war zweimal im Hintertreffen und glich jeweils aus.

Seit drei Spielen sind Stephan Herrmann und Kollegen ungeschlagen und wollen diese Serie ausbauen. Auch wenn die Personaldecke immer dünner wird. Mit Konstantin Graßl, Klaus Herrmann, Klaus Moucha, Andreas Schimmerer, Tobias Scharl und André Klahn fehlt nun ein halbes Dutzend aus dem ohnehin schon eng gestrickten Kader. Tom Schärtl hat dem Verein mit unbekanntem Ziel den Rücken gekehrt.

Bei noch fünf anstehenden Pflichtspielen vor der Winterpause ist die Belastung groß. "Personell wird es die nächsten Wochen extrem hart", weiß auch Trainer Michael Rösch. Zum Ruhmannsfelden-Spiel sagt er: "Für uns zählt nur ein Dreier, da brauchen wir nicht lange reden". Seinen Spielern quittiert er "ordentliche Leistungen", weiß aber auch, dass ein Nachlegen erforderlich ist, um nicht auf der Stelle zu treten. Von seiner Mannschaft fordert er Leidenschaft, Laufbereitschaft und Kampfgeist. "Dann haben wir eine reelle Chance, dass die Punkte in Etzenricht bleiben".
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