Landesliga Mitte: SVE gegen SpVgg Osterhofen
Etzenricht ohne Torjäger

Johannes Pötzl (links) könnte den beruflich verhinderten Torgaranten Martin Pasieka ersetzen. Bild: war
Sport
Etzenricht
21.04.2017
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Der SV Etzenricht muss am Samstag gegen die torgefährliche SpVgg Osterhofen ran. Das Team muss Punkte im Abstiegskampf holen. Sorgen bereitet aber der Top-Torjäger Martin Pasieka: Er fehlt den Etzenrichtern.

Entspannung im Kampf um die sicheren, den Ligaerhalt garantierenden Plätze ist auch fünf Spieltage vor Saisonende nicht in Sichtweite. Bei einem der direkten Wettbewerber, der SpVgg Osterhofen-Altenmarkt (28 Spiele/34 Punkte) will der SV Etzenricht (29 Spiele/36 Punkte) am Samstag (Anstoß 15 Uhr) einen weiteren Schritt in Richtung direkten Ligaverbleib unternehmen.

SV unter Zugzwang


Auch nach drei Siegen in Folge steht der Sportverein unter Zugzwang in einem acht oder neun Teams umfassenden Feld, das sich der Relegations-Mühle nach einem strapaziösen Spieljahr entziehen will. "40 Punkte plus" heißt das Ziel. Wie schwierig in dieser Runde der Erhalt der Klasse ist, macht die Tatsache deutlich, dass der SVE mit einem Sieg mehr statt einer Niederlage ein ausgeglichenes Punktepolster aufweisen würde.

Neun Siege und neun Remis stehen elf Niederlagen gegenüber. 10/4/14 sind zum Vergleich für Osterhofen notiert. Bei den erzielten Treffern (49) liegt der SV gegenüber dem heutigen Gastgebern (29) in Front. "Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen, sind anfangs gar nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben die Gegenspieler eher passiv begleitet als sie zu stören", monierte SVE-Trainer Michael Rösch nach der 1:3-Pleite im Hinspiel. Nach gut einer halben Stunde lagen die furios auftrumpfenden Gäste mit 3:0 vorne.

Speziell mit Blondschopf Stefan Lohberger im Angriff der Niederbayern hatte die SVE-Deckung so ihre Problemen. Negative Erinnerungen verknüpft Andreas Schimmerer mit dem Spiel, denn nach einem überflüssigen Foul in der Schlussphase musste er wegen einer Rückenverletzung bis nach der Winterpause aussetzen.

Wer stürmt?


Rösch will eine ähnliche Situation diesmal auf jeden Fall vermeiden. Allerdings muss er im Deckungsverbund auf Benjamin König (gesperrt), Uli Herrmann und Konstantin Graßl verzichten. In der Offensive fehlen Martin Pasieka und Klaus Moucha aus beruflichen Gründen. Dafür könnten Fabian Göbl, Matthias Dietl oder Johannes Pötzl in die Startformation nachrücken.

"Eine ganz harte Nuss, ein sehr unbequem zu spielender Gegner, gegen den wir noch etwas gut machen müssen", sagt Michael Rösch zum Gegner. Das eigene Vorhaben beschreibt er so: "Wir werden versuchen, unseren Trend zu bestätigen und Punkte mitzunehmen, dafür muss die Mannschaft gut gegen den Ball arbeiten und die Zweikämpfe annehmen."
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