Schlechte Erfahrung
Etzenricht in Lam zu Gast

Kann der SV Etzenricht erstmals im Osserstadion Lam gewinnen? In den beiden bisherigen Partien im Bayerwald unterlag die Rösch-Truppe, zu Hause sprang im September 2015 ein 2:1 heraus. Das schnelle 0:1 glich Andreas Schimmerer aus, Johannes Pötzl (im Bild) traf zum 2:1. Bild: war
Sport
Etzenricht
16.04.2016
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Nach der erneuten Niederlage gegen den FC Sturm Hauzenberg ist für den SV Etzenricht der Rückstand auf Relegationsrang zwei auf neun Punkte angewachsen. Bei noch ausstehenden sechs Spieltagen und aufgrund der Qualität des Führungquintetts ist dieser somit außer Reichweite. Der SVE muss sein Ziel zurückschrauben. Nun gilt es, Platz sechs zu verteidigen.

Für die SpVgg Lam als Gastgeber ist das vergleichsweise ein Luxusproblem. Die Truppe des reaktivierten Trainers Franz Aschenbrennen steckt mitten im Abstiegsstrudel. Die "Osserbuam", wie sie sich nennen, stehen mit dem Rücken zur Wand, müssen auf Sieg spielen und die 1:5-Schlappe aus der Vorwoche beim SC Ettmannsdorf ausbügeln. Mit 25 Punkten belegt Lam einen Relegationsplatz und ist zehn Punkte vom rettenden 13. Rang entfernt. Näher ist der Direktabstiegsplatz 17, er ist nur sechs Punkte weg.

Dobry der Trumpf


"Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die auf alles oder nichts ausgerichtet sein wird", glaubt SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann. Trainer Michael Rösch ist wieder dabei, er kehrte am Freitag von seiner Auslandsreise zurück. Als "Trumpfkarte" der SpVgg gilt Mittelstürmer Pavel Dobry. Der Ex-Bundesliagprofi aus Tschechien feierte inzwischen den 40. Geburtstag, strahlt aber mit neun Saisontreffern immer noch Torgefährlichkeit aus. Auf acht Treffer bringt es sein erst 20-jähriger Stürmerkollege Christian Mühlbauer.

"Gute Erfahrungen haben wir in Lam noch nicht gemacht. Vielleicht klappt es ja bei diesem Anlauf", hofft Herrmann. Es die dritte Reise an den Osser, mit 0:2 und 1:3 gingen die letzten Begegnungen verloren. Besser lief es in der Vorrunde. Im September 2015 leuchtete ein 2:1 auf der Anzeigentafel des Siegfried-Merkel-Sportplatzes.

Der Kader der Vorwoche steht aller Voraussicht nach wieder komplett zur Verfügung. Positiv könnte sich die Rückkehr von Marco Lorenz auswirken, er trainierte nach überstandener Grippe seit Anfang der Woche wieder. Mit Klaus Herrmann (Handbruch) fehlt bis Anfang Mai ein Stück Erfahrung im Team, während Stephan Herrmann sich nach seiner längeren Zwangspause zuletzt gut in Form zeigte. Die Begegnung wird um 17 Uhr angepfiffen.
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