Fit wie ein Turnschuh
Sigrid Weiß feiert 75. Geburtstag

Die kleinsten Turnkinder ließen Sigrid Weiß bei einem Picknick auf dem Radschiner Spielplatz zum 75. Geburtstag hochleben. Bild: war
Vermischtes
Etzenricht
24.06.2016
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Sie vermittelt Autorität und Respekt, Offenheit, Vertrauen und Freude. Von Sigrid Weiß ' Charaktereigenschaften profitieren seit Jahrzehnten die Turner des Sportvereins. Zum 75. Geburtstag war die beliebte Übungsleiterin aber nicht erreichbar. Sie ist kein Typ für Rummel.

Eine Ausnahmegenehmigung erhielt nachträglich die Doppelspitze der Turnabteilung, Manuela Smola und Brigitte Bruischütz , für die "Purzelkinder". Denn die Leistungen von Sigrid Weiß schätzt der Verein immens. Er bedauert, dass sie ihre aktive Mitarbeit vor kurzem eingestellt hat.

Weiß ist Mitbegründerin der Turnsparte, leistete Pionierarbeit auch im Erwachsenen- und Seniorensport, stand bei Bedarf an der Spitze des neugeschaffenen Bereiches und war Ratgeberin im Vereinsausschuss. Dass die Jüngsten stellvertretend für alle anderen als Gratulanten bei einem sportlichen Treffen auf dem Spielplatz im "Radschin" in Aktion traten, passte. Denn der Nachwuchssport war immer ein Steckenpferd der Jubilarin.

Die ersten Turnkinder, die sie im Herbst 1977 trainierte sind heute über 40. Oft spürten die Eltern, welches Feuer "die Frau Weiß" in ihren Schützlingen entfachte. Sie selbst ist ein Vorbild für einen sportlichen Lebenswandel. Ihr Alter ist ihr nicht anzusehen.

Nach Meinungsverschiedenheiten in der Abteilung hatte Sigrid Weiß zusammen mit Inge Toth vor sechs Jahren wieder die Gesamtleitung der Turner übernommen, neue Ideen entwickelt und inzwischen an ihre Nachfolgerinnen übergeben. Nahezu drei Jahrzehnte profitiert der Turngau Oberpfalz Nord von ihrer Mitarbeit. Zunächst als Fachwartin für Kinderturnen, danach als Referentin für Breitensport. Sie führte auch den Gesundheitssport auf Gau-, Bezirks- und Landesebene ein.

Als Quelle für ihre Kraft und für ihre Lebensfreunde dient der Jubilarin ihr fester Glaube, der ihr ermöglichte, schwerste Schicksalsschläge zu ertragen. Ihr Ehemann Theo unterstützte sie bei ihrem zeitintensiven Ehrenamt und wird vom Kürzertreten gerne profitieren.
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