Fluchttreppe für die Blaskapelle

Vermischtes
Etzenricht
22.03.2016
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Der Gemeinderat hat mehrere Aufträge an Firmen aus der Region vergeben. Damit will er Mängel beseitigen, die im Ernstfall Leben gefährden könnten.

Über 100 000 Euro wollen die Räte investieren - zum Beispiel in eine Fluchttreppe am Bauhof und Feuerwehrhaus. Bei einer Besichtigung sei moniert worden, dass der Raum der Blaskapelle im Brandfall keine zweite Fluchtmöglichkeit habe. Die Außentreppe kostet 17 612 Euro, den Auftrag erhält die Firma Faltenbacher aus Pirk.

Weitere Mängel sind fehlende Rauchschutzmelder in den Vereinsräumen im Feuerwehrhaus sowie im Rathaus. Das Unternehmen Ludwig aus Bindlach bekommt den Auftrag, die Kosten belaufen sich auf 916 Euro. Die dritte Sicherheitslücke trat in der Grundschule auf, die Gemeinde will diese durch den Einbau von vier Rauchschutztüren aus Aluminium beseitigen. Die Kosten liegen bei 19 710 Euro, Auftragnehmer ist die Firma Wildner aus Wernberg-Köblitz.

Für 6647 Euro beseitigt die Fachfirma BST aus Bad Schönborn Risse in der Fahrbahndecke der Ortsstraßen. Dabei werden Risse maschinell mit Bitumen-Masse ausgegossen und mit einem Sandgemisch überzogen. Für die Kanalisation im Ortsteil Radschin ist laut Eigenüberwachungsverordnung die vorgeschriebene, alle zehn Jahre erforderliche Kamerabefahrung fällig.

Zwei Offerten gingen in der Verwaltungsgemeinschaft ein. Das wirtschaftlichste Angebot unterbreitete die Firma Bergler aus Weiherhammer mit einem Preis von 28 893 Euro. Die zweite Etappe bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik steht zudem an. Mit den gleichen Typen wie im Gebiet "Wassergraben" werden die Beleuchtungen in der Schustergasse, Wiesenstraße, Flurstraße, Martin-Wallinger-Straße und Christian-Kreuzer-Straße umgerüstet.

Zudem bauen Mitarbeiter bei allen Straßenleuchten von der Hermann-Kurve bis zum Ortsausgang Richtung Rothenstadt LED-Leuchten ein. Die Peitschenmasten werden abgesägt, die Höhe der Leuchten verändert. Da gegenüber der ursprünglichen Planung weitere drei Einheiten hinzukommen, werden sich die zunächst kalkulierten Kosten von 22 345 etwas erhöhen. Der Rat segnete weitere Ausgaben für das Abtragen von Humus (6700 Euro) und die Rodung der Pufferzone (5000 Euro) im Baugebiet "Festplatz" formell ab. Dietmar Schmutzer und Marion Oswald hatten die Tektur zur bestehenden Baugenehmigung für die Errichtung eines Einfamlienhauses mit Carport beantragt und bekamen die Zusage. Mit dem Markt Kohlberg wird zur Begradigung der Gemeindegrenzen eine Fläche getauscht. Das Terrain befindet sich am Eichelbachlauf und umfasst 448 Quadratmeter.

Keinerlei Einwände bestanden gegen die Änderung des Bebauungsplanes für das Industriegebiet "Weberschlag" in Weiherhammer. Martin Schregelmann und Hubert Greiner wiesen auf die Unsitte hin, dass Essensreste über die Toilettenspülung entsorgt werden. Dadurch würden Ratten angelockt, warnten sie.
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