Gäste aus Amerika beim Beutnerhof-Fest
Fette Beute am Beutnerhof

Die Erfolgsgeschichte des Hoffestes schrieb sich auch beim 15. Anlauf, dieses Jahr gepaart mit dem Jubiläum "60 Jahre Gemüseanbau Beutner", fort . Bild: war
Vermischtes
Etzenricht
27.09.2016
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Das Beutnerhof-Fest genießt einen guten Ruf. Nicht nur bei Feinschmeckern aus der Region. Während Österreicher schon länger Jahr für Jahr nach Etzenricht kommen, ist es für eine Delegation aus Amerika der Premieren-Besuch.

"Die Mischung aus einem Sommer- und Herbstfest, das Ambiente, verteilt auf alle Ecken und Nischen, das kulinarische Angebot oder die edlen Tropfen aus Österreich", so lauten die am häufigsten genannten Argumente der Gäste, die sich am Sonntag auf dem Hoffest der Familie Beutner in der Etzenrichter Dorfmitte tummelten. Einmal mehr wurden Hans Beutner und seine rund 30 Köpfe umfassende Crew aus Familienmitgliedern und Freunden für die logistische Meisterleistung belohnt. Strahlender Sonnenschein tat ein Übriges zum Gelingen dieser Jubiläumsausgabe. Gut eine Woche Vorbereitung bedurfte die 15. Auflage. Sie erhielt durch das zweite Jubiläum "60 Jahre Gemüsebau" eine zusätzliche Aufwertung. Mit Liebe zum Detail wurden die Plätze im Freien bis zum "Blühgarten" gewählt und dekoriert.

"Mondphasen-Liköre"


Das ist alljährlich die Aufgabe für Georg Glöckl, der mit seiner achtköpfigen Mannschaft aus Österreich den "Zwitscherkeller" zu einer Station mit erlesenen Rebsorten macht. Erstmals präsentierte Glöckl, ihn verbindet eine generationenübergreifende enge Freundschaft zu den Beutners, im "Mostkeller" edle "Mondphasen-Liköre" nach einem selbst kreierten Rezept. Den Biergarten rund um das über 100 Jahre alte Fachwerkgebäude komplettierte erstmals die Terrasse am Giebel .

"Die jungen Leute rücken in die erste Reihe nach", freute sich Gemüsebauer Beutner und bezieht seine bis aus München und Passau angereisten Familienmitglieder, die "Kirwaleit" und seine Stammbesetzung in sein Lob ein. "Alles lief Hand in Hand, kleine Pannen steckten wir weg."

Die Anzahl der Besucher ist nur schwer zu schätzen, der Veranstalter spricht von "einem vierstelligen Bereich". "Durch das ständige Kommen und Gehen können wir da nur grob schätzen", sagte Beutner. Unentwegte hielten im Freien bis zur Dämmerung aus. Hut ab vor der "Neistedter Zoiglmusi", die drei Herren spielten für ihre Fangemeinde bis nach 19 Uhr und zeigten eine tolle Kondition mit nie nachlassender Spielfreude.

Einheimische Biere


"Auch der Gemüseverkauf ließ keine Wünsche offen", berichtete der Veranstalter. Das Verkaufsteam hatte ebenso wie die Damenriege an der Kuchentheke am Nachmittag kaum Verschnaufpausen. Gleiches berichtete Beutner von der Schenke. Der Zapfhahn förderte Kellerbier, Helles und Weizen. "Wir legen hier Wert auf einheimische Biere und das zahlt sich aus", ist sich "Hanno" Beutner sicher, der Brauer Anton Bruckmüller erstmals als Gast begrüßen durfte. "Meiner Meinung nach hatten wir heuer sehr viele Erstbesucher und ich bin sicher, dass sie nächstes Jahr wieder nach Etzenricht kommen", ist sich Beutner sicher.

Durch die nachrückenden jungen Leute aus der Familie und die "Kirwaleit" hat sich sein Handlungsspielraum erweitert. Er kann sich direkt um die Besucher zu kümmern. Oskar Wagenbüchler, der "Boder aus New York", hatte eine eigene Gruppe befreundeter US-Amerikaner mit in seine alte Heimat geschleust und die gut gelaunte Truppe feierte bis in den Abend hinein ihr "Bavarian Oktoberfest".
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