Kritik an Großmächten bei Gedenkfeier in Etzenricht
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Feierlich gestalteten die Etzenrichter das Gedenken. Bild: war
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Etzenricht
14.11.2016
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Bürger, Vereine, Vertreter der Kirchen und der kommunalen Politik begingen "Am Plan" den Volkstrauertag. Bürgermeister Martin Schregelmann und der katholische Stadtpfarrer Heribert Englhard sprachen sich gegen das Vergessen und gegen das Wegschauen bei Konflikten aus.

"Grundlage des Christentums sind Hoffnung und Versöhnung sowie die Verpflichtung, Menschen in Not zu helfen", sagte der Geistliche am Kriegerdenkmal. Martin Schregelmann legte den Fokus auf die kriegerischen Auseinandersetzungen, warf die Frage auf, warum Großmächte zusammen mit der westlichen Welt den schrecklichen Taten kein Ende setzen. "Haben nicht all diese Menschen ein Recht auf ein Leben in Frieden, auf Freiheit und körperliche Unversehrtheit, auch in ihrem eigenen Heimatland?" Den musikalischen Rahmen schufen der Posaunenchor und der Gesangverein, die Reservistengemeinschaft Etzenricht-Weiherhammer stellte die Ehrenwache.
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