Mitgliedsbeiträge der Siedler versickern
Abgaben an die Dachverbände

Ein eingespieltes Team (sitzend, von rechts): Schriftführerin Inge Toth, Kassier Reinhold Meyer, Vorsitzende Ingrid Mehlhorn und Stellvertreter Gerhard Zwack führen weitere zwei Jahre die Siedlergemeinschaft. Das Quartett unterstützt der Ausschuss (stehend von rechts) Uwe Bergler, Kerstin Mehlhorn, Hubert Greiner, Richard Helgert sowie Erna Müller. Bürgermeister Martin Schregelmann (stehend, Zweiter von links) und Bezirksvorsitzender Christian Benoist (rechts) honorieren die Aktivitäten. Bild: war
Vermischtes
Etzenricht
04.02.2016
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Die Mitgliedsbeiträge sind die größte Einnahmequelle der Siedlergemeinschaften. Doch die Gelder versickern sehr schnell: 80 Prozent müssen abgeführt werden. Bezirksvorsitzender Christian Benoist hatte auch in Etzenricht seine Probleme mit den "Durchlaufposten".

"Unsere Mitgliederentwicklung ist sehr erfreulich", führte zweiter Vorsitzender Gerhard Zwack im Rechenschaftbericht bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft aus, die 2015 um 6 neue Siedlerfamilien auf 310 Mitglieder wuchs, die wiederum 28 Hochzeitsjubiläen und 47 runde Geburtstage feierten.

Grundsolide ist die finanzielle Ausstattung, die Schatzmeister Reinhold Meyer in "trockenen, aber tiefschwarzen Zahlen" aufzeigte. Als größter Einnahmeposten erscheinen die Mitgliedsbeiträge in der Bilanz, wobei nahezu 80 Prozent an die Dachverbände weitergegeben werden. Christian Benoist, Bezirksvorsitzender des Verbands Wohneigentum Bezirksverband Oberpfalz, erläuterte die Aufteilung der Beiträge auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene sowie für Versicherungen.

Weitere Geräte angeschafft


Neu im Programm der zu entleihenden Geräte sind ein Profi-Hochdruckreiniger, Treppenhausleitern und ein Bohrhammer, berichtete Gerätewart Richard Helgert, der die Disziplin der Ausleiher lobte. Vorsitzende Ingrid Mehlhorn erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen. Häufig in Anspruch genommen wurde der Siedler-Backofen, den Uwe Bergler auf vielfältige Weise auf optimale Betriebstemperatur brachte. Vorsitzende Ingrid Mehlhorn wies auf die geplante Heizöl-Sammelbestellung hin.

Bürgermeister Martin Schregelmann erläutrte seine Sichtweise zu der im Gemeinderat abgelehnten Entscheidung, den Bauhof zu erhalten. Er bat darum, baulich bedingte und zeitlich begrenzte Behinderungen im Zuge des Ausbaues am "Festplatz" sowie beim Rückbau an der Kreuzung zur Weiherhammerer Straße zu tolerieren.

Bezirksvorsitzender Benoist kündigte an, wegen der in Bayern geltenden Straßenbaubeitragssatzung den Rechtsweg zu beschreiten. Der "Arbeitskreis Zukunft" des Dachverbands, in dem er mitarbeitet, habe "Wasserköpfe" abgebaut und die Ausschüsse "gehörig zurückgefahren". "Wir setzen auf aktive Arbeitskreise." Benoist sieht in der Errichtung des "Ostbayernrings" mit Wechselstrom keine Probleme. Er betrachtet die Gleichstromtrasse eher mit Skepsis und verwies auf die gesundheitsschädlichen Magnetfelder.

Mit der Einladung zum Bezirksausflug vom 23. bis 27. Mai nach Holland und Belgien sowie zum Jugendzeltlager in Bayreuth beschloss der Bezirkschef seinen Redebeitrag.

VertrauensbeweisDie Siedlergemeinschaft vertraut auf ihr Führungsteam. Die Mitglieder bestätigten Vorsitzende Ingrid Mehlhorn und ihren Stellvertreter Gerhard Zwack. Für die Kassengeschäfte bleibt Reinhold Meyer hauptverantwortlich, das Protokoll führt Inge Toth. Der Vereinsausschuss ist mit Erna Müller, Kerstin Mehlhorn, Uwe Bergler, Richard Helgert, Hubert Greiner und Martin Schregelmann für die nächsten zwei Jahre gut aufgestellt. Die Kasse prüfen Marie-Luise Krauß und Eva Feige. (war)
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