Neue Technik und Ideen für das Maibaum-Aufstellen
Mit Pumpe, Muskeln und Jugend

Treue Mitglieder ehrte OWV-Vorsitzende Marianne Lehmeier (Vierte von links) und Stellvertreter Gerhard Spitzkopf (links) mit Nadeln und Urkunden. Schatzmeister Josef Konrad (Fünfter von links) und Bürgermeister Martin Schregelmann (Zweiter von rechts) planen, 2017 den Maibaum in der Dorfmitte aufzustellen. Bild: war
Vermischtes
Etzenricht
29.03.2016
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Josef Konrad will Abwechslung aus dem Maibaum-Aufstellen etwas Besonderes machen. Dazu hat er schon einige Ideen gesammelt.

Gemeinsam mit Gerhard Spitzkopf präsentierte der Kassier in der Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Waldvereins Vorschläge, wo und wie der Baum ab 2017 stehen könnte. Diese Idee stützt sich auf das Vorhaben der Gemeinde, das zentral gelegene "Gmeinergrundstück" in einen Dorfplatz umzufunktionieren.

Dieser ist für Veranstaltungen der Vereine gedacht. Planungsvorschläge gibt der Gemeinderat bald in Auftrag. Bürgermeister Martin Schregelmann informierte, dass es für die Pflege der Dorfkultur Fördermittel gebe. Dazu stelle die Gemeinde demnächst Anträge. "Ich erhoffe mir eine Quote von 60 Prozent und gehe davon aus, dass dabei auch die Gemeinde unterstützt."

Der OWV will die Jugend aus dem Dorf für den Verein begeistern. Deshalb sollen die "Kriwaleit" miteinbezogen werden. "Die Maibaum-Aktion bleibt beim OWV, die Kirwaleit sind keine Konkurrenz. Sie helfen uns, das Angebot auszuweiten", betonte Konrad. Ziel sei es, den Baum durch ein Führungsgelenk sicher auszustatten, so dass er mit einer Art Pumpe, Muskelkraft und eventuell mit "Schwalben" errichtet werden kann. Die Kosten schätzen die Sprecher auf etwa 5500 Euro, ein Teil soll über Förderungen gedeckt werden. Der Kassenstand lässt Investitionen zu, Kassenprüfer Hans Windisch bestätigte dem Schatzmeister eine solide Finanzausstattung.

2016 wird der Baum noch einmal auf dem Festplatz aufgestellt. Die Muttertagsfeier werde laut dem Vorsitzenden wiederholt. Ein "Hutzaabend" sei ebenfalls geplant. Wanderwart Rudolf Teichmann wünscht sich eine Neuauflage der Herbstwanderung im Oktober.

Für den 14. Mai ist eine Frühjahrswanderung angesetzt, im Juni ein Ausflug ins Frankenland. Ulrike Schulz übernahm für die OWV-Kegler den Bericht über die Aktivitäten.

223 Mitglieder zählt der OWV aktuell, drei sind verstorben. Neu im Verein sind Tobias und Sylvia Paulus. Zusammen mit Schregelmann und Spitzkopf ehrte Marianne Lehmeier langjährige OWV Mitglieder. Seit 10 Jahren ist Dieter Wirbs dabei, jeweils 25 Jahre Marga Bruckner, Getraud Eichmann, Heinz und Irmgard Kuhr.

Keine Schäden am WanderwegAus den Berichten der Fachwarte ging hervor, dass der OWV derzeit 80 Nistkästen unterhält. 74 davon waren besetzt, wegen des milden Wetters verzichteten die Verantwortlichen aber auf Fütterungen. Wegewart Rainer Smola legt Priorität auf den Unterhalt des Wanderweges am Eichelbach, der parallel zur "Goldenen Straße" verläuft. "Es gibt zum ersten Mal keine mutwilligen Zerstörungen", ließ Bankerlwart Martin Müller wissen. Als Heimatwart pflegt Pfarrer Richard Haas den Schaukasten am Rathaus und präsentiert dort aktuelle Bilder aus dem Vereinsleben. Er regte dazu an, die Ausstellungen über Karl IV. in Nürnberg oder Prag zu besuchen. (war)
Die Maibaum-Aktion bleibt beim OWV, die Kirwaleit sind keine Konkurrenz.Kassier Josef Konrad
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