Spitzkopf tritt aus Kirchenvorstand aus
Nachfolge für Spitzkopf

Ein Tag voller Ereignisse: Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler (vorne, von links) feierte seinen 60. Geburtstag nach, Sonja Rummler wurde neues Mitglied im Kirchenvorstand und Gerhard Spitzkopf (vorne, Zweiter von rechts) nahm Abschied. Silke Greitzke (vorne, Dritte von rechts) sowie Reinhard Brunner (hinten, von links), Traudl Klinger, Roswitha Wieder, Dieter Wirbs, Robert Schätzler und Wilhem Weiß waren als Vertreter der Kirchengemeinden Etzenricht und Rothenstadt dabei. Bild: war
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Etzenricht
11.02.2016
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Marianne Lehmeier hat den Hausmeisterschlüssel der Gemeinde abgegeben und der Vorstand bekam Zuwachs. Die Sonntagsmesse an Estomihi war geprägt von Veränderungen, Ehrungen, Abschieden und dem 60. Geburtstag von Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler.

So stand der Abschied von Gerhard Spitzkopf an, der die ehrenamtliche Aufgabe im Kirchenvorstand (KV) über 15 Jahre übernahm, im Mittelpunkt. Sonja Rummler wurde als seine Nachfolgerin vorgestellt. Dank und Anerkennung gab es zudem für Marianne Lehmeier, die aus gesundheitlichen Gründen die mehrjährige Arbeit als Hausmeisterin der Kirche beendet.

"Wir hoffen, dass wir noch lange auf deine Dienste bauen können und dir deine Gesundheit erhalten bleibt", wünschte Traudl Klinger als Sprecherin des Etzenrichter Kirchenvorstands Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler zum 60. Geburtstag. Sie gratulierte auch im Namen des Rothenstadts und der Gemeinden. Der Jubilar nahm einen Gutschein für das Sibyllenbad entgegen.

Gerhard Spitzkopf wurde mit 40 Jahren im Jahr 2000 neu in den Kirchenvorstand gewählt und gehört seitdem diesem Gremium an. Pauckstadt-Künkler lobte die Aktivitäten: "In vielfältiger Weise hast du Wissen und handwerkliches Können mit in die Gemeindearbeit eingebracht und warst ein sehr verlässlicher, engagierter und fröhlicher Mitstreiter im Kirchenvorstand. Viele Neuerungen und Baumaßnahmen wären ohne deine aktive Mitarbeit und deine guten Beziehungen im Dorf nicht möglich gewesen."

Zeit investiert


So begannen mit Spitzkopf die jährlichen Kirchenvorsteher-Wochenenden. Er habe auch das Pfarrfest mitgeprägt. Neue Gottesdienstzeiten, die anfangs umstritten waren, seien nun selbstverständlich. In seine Amtszeit fiel die Kirchen- und Friedhofsrenovierung 2003. Die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeindehausdach sowie die Jugendarbeit-Projektstelle für regionale Zusammenarbeit unterstützte er. Mit seiner Frau Astrid, die ebenfalls für ihre Arbeit geehrt wurde, übernahm Spitzkopf zeitweise Hausmeistertätigkeiten. Beim Teilneubau des Gemeindehauses ging sein Einsatz bis an die Grenzen.

"Ich weiß nicht, wie viele Stunden du auf der Baustelle verbracht hast", führte der Pfarrer aus. Darüber hinaus war er drei Jahre stellvertretender Vertrauensmann im KV. Als Bläser- und Posaunenchor-Obmann war ihm die Kirchenmusik wichtig. "Unsere Gemeinde kann sich glücklich schätzen und Gott danken, wenn solche Menschen sich so lange engagieren."

In seiner in Reime gefassten Predigt hatte Pauckstadt-Künkler den Besuchern mitgeteilt: "Sonja rück nach, wir freuen uns sehr." Klinger und die Vertreter des KV Etzenricht hießen die neue Kollegin willommen, ebenso Roswitha Wieder, Reinhard Brunner und Ernst Streloke aus dem KV Rothenstadt. Rummer ist Pflegedienstleiterin im Sankt-Michaels-Zentrum in Weiden.

Als erste Nachrückerin auf der Liste nach der Wahl 2012 übernimmt die 46-Jährige. Sie ist seit längerem Prädikantin in der Kirchengemeinde. "Mit Bedauern nehmen wir hin, dass du kürzer treten willst", bedankte sich Pauckstadt-Künkler bei Lehmeier. Er überreichte ihr Blumen. Die Hausmeisterstelle für das Gemeindehaus ist noch unbesetzt.
Ich weiß nicht, wie viele Stunden du auf der Baustelle verbracht hast.Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, Etzenricht
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