Vierte Klasse zu Gast im Rathaus
Viele Fragen an die Bürgermeister

Die Bürgermeistern Martin Schregelmann und Rudolf Götz stellten sich im Rathaus den Fragen der Schüler. Bild: war
Vermischtes
Etzenricht
11.04.2016
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Etzenricht/Kohlberg. Viele Fragen mussten die Bürgermeister Rudolf Götz und Martin Schregelmann beantworten. Über eine Stunde lang löcherten die gut vorbereiteten Schüler aus der 4. Klasse der Ludwig-Meier-Schule ihre Gastgeber im Rathaus. Manche Themen waren im Unterricht von Rektor Wolfgang Bodensteiner vorbereitet worden.

So prangerten die Schüler den "ekligen Hundedreck" auf den Gehwegen an. Groß geschrieben war das Thema Spielplätze. Mark aus Kohlberg sagte: "Wir brauchen eine Schaukel und eine Rutsche auf unserem Holzspielplatz". "Und Mülleimer für den rumliegenden Dreck", fügte Julia hinzu. Auch Marie aus Röthenbach wünscht sich eine saubere Umwelt in ihrem Ortsteil. "Bitte stellt an unserem Badeplatz am Hammerweiher Abfalleimer auf". "Ich wünsche mir eine Eisdiele", war eine weitere Forderung. Der Anfrage nach einer "Einkaufsmöglichkeit in Kohlberg" entgegnete Götz, dass die Chancen nach der Errichtung des Marktes in Etzenricht wohl gering seien. Schregelmann sagte zu, dass eine Bushaltestelle für Kunden aus der Gemeinde eingerichtet werden würde. Genaue Vorstellung zur Verbesserung hatte Mark und forderte: "Wir wollen eine nette Ferienbetreuung von einem Mann". Auf die Frage "Warum" kam die klare Antwort: "Weil wir bei den Frauen immer basteln müssen".

"Etwas für die Mitbürger und die Gemeinde bewirken", glichen sich die Aussagen der Rathauschefs zur Motivation. "Der Radweg, der 2017 fertig wird , die Sanierung des Kanalnetzes, Probleme beim Kindergarten und der Krippe beseitigen und eine Lösung für das ungenutzte Schulhaus zu finden", beschrieb Götz seine Schwerpunkte, während Schregelmann das Baugebiet "Am Festplatz", Schaffung eines Dorfplatzes und die Anschaffung eines Kommunalfahrzeugs nannte. "Die Entscheidung liegt jetzt an Gutachten", quittierte der Kohlberger Bürgermeister die Frage zur Windkraft.

Schulleiter Bodensteiner dankte am Ende im Namen der Klasse. Auf die Frage der Erwachsenen, wer sich vorstellen könne, selbst einmal im Gemeinderat mitzuarbeiten, hob etwa ein Drittel der Mädchen und Buben die Hand.
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