Zwei Straßensperrungen sorgen für viiel Blech in den Nebenstraßen
Baustellen blockieren Durchfahrt

Vermischtes
Etzenricht
27.08.2016
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Zwei Straßensperrungen behindern seit Donnerstag den Verkehrsfluss in Etzenricht. Sowohl die Staatsstraße 2238 als auch die Hauptdurchgangsstraße des Ortes sind gesperrt. Die Behörden empfehlen eine weiträumige Umfahrung des Gebiets.

Bei der Sperrung zwischen den Einfahrten Etzenricht bis zur Abzweigung in die Kreisstraße 21 kam es am ersten Tag zu einer angespannten Verkehrssituationen. Viele Verkehrsteilnehmer hatten die Ankündigung in der Presse offenbar nicht gelesen, ignorierten die Hinweisschilder und wählten die gewohnte Route. Mehr als 8000 Fahrzeuge passieren täglich die Staatsstraße 2238 zwischen Weiden und Amberg. Dazu kommen Pkw und Lkw aus Richtung Luhe-Wildenau und aus Richtung der A 93.

Verschärft wurde die Verkehrssituation durch die dauerhafte Sperrung der Kohlberger Straße. Auf dem Teilstück an der Kreuzung an der Haidenaabbrücke bis zur Einmündung Gartenstraße werden die Kanalisation und die Wasseranschlüsse neu gebaut.

Am Donnerstag zwischen 7.30 und 9 Uhr preschten mehr als hundert Fahrzeuge bis zur Kreuzung an die Baustelle an der Haberstumpfmühle durch. Noch mehr versuchten, sich durch den Ort zu fädeln: Sie fuhren über die Weidner-, Kohlberger- und Sperlhammerstraße. Darunter waren zahlreiche Lkw, die versuchten, innerorts zu Wenden.

Arbeiten bis Donnerstag


Bei Bürgermeister Martin Schregelmann gingen mehr als 40 Anrufe von Anliegern ein. "Bis auf wenige Ausnahmen hatten die Bürger Verständnis, wenn ich ihnen die Erklärungen geliefert habe." Stellvertretend für die meisten Etzenrichter sagte eine Anwohnerin der Weidner Straße: "Wir stehen dazu, dass es kurze Zeit zu Unbequemlichkeiten kommt, es geht um die Anbindung des Festplatzes." Dort soll ein Lebensmittelmarkt entstehen. "Den wünschen wir uns alle", meinte sie. Schregelmann machte sich am Freitagmittag ein Bild von der Baustelle. "Die Firmen arbeiten mit Hochdruck und sind gut im Zeitplan, ich erwarte, dass die Bauarbeiten bis Donnerstag schon abgeschlossen sind." Donnerstag wurde die verbreiterte Fahrbahn höhengleich abgefräst. Am Freitag folgten die Teerarbeiten. Anfang der Woche soll die Feinschicht getrocknet sein. Dann werden die Bankette gesichert, Fahrbahnmarkierungen aufgetragen und Leitplanken und Beschilderung angebracht.

"Am Freitag hat sich die Situation weitgehend beruhigt. Die von unseren Ingenieurbüros zusammen mit den Fachstellen bis hin zur Autobahndirektion abgestimmten Umleitungsstrecken wurden offenbar weitgehend beachtet", stellte Schregelmann fest. Die Blechlawine, die sich durch den Ortsteil Radschin über enge Seitenstraßen und Wohngebiete gedrängt hatte, nahm ab.
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