Spatenstich beim Bau des Radwegs in Etzenricht-Kohlberg
Gut abgestrampelt

Beim Spatenstich für den Radweg Kohlberg-Etzenricht packten unter anderem (vorne, von rechts) die Bürgermeister Rudolf Götz und Martin Schregelmann, Straßenbauer Henner Wasmuth, stellvertretender Landrat Albert Nickl und weitere Behördenvertreter an. Bild: war
Wirtschaft
Etzenricht
30.09.2015
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Das Radwegenetz des Landkreises wird engmaschiger. Mit dem Spatenstich für den Bau des Teilstücks Etzenricht-Kohlberg setzten die Verantwortlichen das Signal, dass im Frühjahr eine neue Trasse entlang der Staatsstraße Weiden-Hirschau 2238 nutzbar ist.

Zum Konzept gehört das Ziel, Weiden und Amberg per Rad miteinander zu verbinden. "Ich freue mich unheimlich, auch wenn es ein weiter Weg war, viele Personen und Stellen beteiligt waren und wir mit der Finanzierung Glück hatten", sagte Henner Wasmuth, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, beim Treffen am Etzenrichter Sportheim.

"Die richtigen Argumente haben im Zusammenwirken den Erfolg ermöglicht. Die Bayerischen Staatsforsten haben zudem durch die Grundstücksabtretungen den Weg freigemacht", dankte Wasmuth Forstbetriebsleiter Reinhard Lenz.

Fertigstellung im Frühjahr 2016

Abteilungsleiter Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt avisierte die Fertigstellung im Frühjahr 2016. "Wenn man bedenkt, dass die Maßnahme erst im Frühjahr 2015 in das Programm genommen wurde, dann sind wir sehr weit gekommen." Der Radweg wird 3150 Meter lang und 2,5 Meter breit. In Teilbereichen wird der Ausbau als öffentlicher Feld- und Waldweg mit einer Breite von drei Metern erfolgen. Alles zusammen kostet 650 000 Euro, davon entfallen auf die Baukosten 550 000 Euro, für den Grunderwerb werden 30 000 Euro fällig, 70 000 Euro werden in Ausgleichsmaßnahmen investiert.

"Ein guter Tag"

Der Umfang der Bauleistungen erstreckt sich auf etwa 3000 Kubikmeter Erdarbeiten, 4500 Euro kostet der Unterbau mit Frostschutzmaterial und 9000 Euro die Asphaltschichten. Rund ein Hektar Grund, und damit der Löwenanteil, stammt aus Forstbesitz. "Ein guter Tag für die beiden Gemeinden, die damit ein Stück näher zusammenrücken, aber auch für die Radlfahrer im Landkreis", freute sich stellvertretender Landrat Albert Nickl. Etzenrichts Bürgermeister Martin Schregelmann erinnerte an die Vorgeschichte. "Der Ausspruch ,was lange währt wird endlich gut' passt zu diesem Fahrradweg wie die Faust aufs Auge." Erste Ansätze seien an der Finanzlage der beiden Kommunen gescheitert. Es habe sich aber gelohnt, abzuwarten und staatliche Programme zu nutzen. "Erst durch das Engagement von Baudirektor Wasmuth und den kontinuierlichen Bemühungen von Albert Rupprecht ist der Wunsch auf fruchtbaren Boden gestoßen."

Lob für Rupprecht

Den Bundestagsabgeordneten bezeichnete auch der Kohlberger Bürgermeister Rudolf Götz als wichtigen Mentor. "Er hat durch seine Initiative bei der Staatsregierung einen wesentlichen Beitrag geleistet."
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