Punkten mit Qualität und Service

Maria Walser (Zweite von rechts) und Elisabeth Zeitler (rechts) im Gespräch mit Vertreterinnen der Anbietergemeinschaft "Oberpfälzer Wald - Urlaub auf dem Bauernhof" bei der Tagung in Falkenberg. Bild: wro
Freizeit
Falkenberg
03.03.2016
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Seit 25 Jahren ist die Marke "Urlaub auf dem Bauernhof" des Verbandes "Bauernhof- und Landurlaub Bayern" fester Bestandteil des umfangreichen touristischen Angebots im Freistaat. Für die Anbietergemeinschaft "Oberpfälzer Wald - Urlaub auf dem Bauernhof" gab es jetzt aktuelle Infos und Tipps.

Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung zu einer Versammlung im Tagungszentrum Falkenberg gefolgt. Landesvorsitzende Gerda Walser betonte, dass der Urlaub auf dem Bauernhof wieder verstärkt angenommen werde. Die Allgäuerin führt selbst einen Berghof auf einer idyllischen Anhöhe bei Obersöchering nordöstlich des Staffelsees. Ihre Philosophie lautet: "Qualität muss ihren Preis haben."

Keinesfalls wollte sie ihren Mitgliedern nur höhere Übernachtungspreise empfehlen, ganz im Gegenteil. Man müsse regelmäßig die Kalkulation prüfen und auf dem neuesten Stand halten. Freilich sei sich Walser alter Gepflogenheiten bewusst. Mit leiser Kritik sagte sie: "Man kennt das Denkmuster: Teurer sein als der Nachbar, nur weil man seinen Gästen eine gehobene Ausstattung anbiete, ist verpönt. Genau das aber ist der falsche Weg." Gerda Walser empfahl das Lesen einer aktuellen 74-seitigen Studie. "Leider fehlt vielen Anbietern auch das unternehmerische Denken." Qualität und Service blieben das A und O eines mustergültigen Betriebes. Und eine gute Qualität und ein guter Service rechtfertigten auch einen etwas höheren Preis. Ob beim Preis das Nord-Süd-Gefälle eine Rolle spiele, ließ Walser im Raum stehen und sagte: "Vergleiche zu ziehen, ist schwierig."

Der Urlaub auf dem Land liege zwar weiter im Trend, man stelle aber kürzere Verweilzeiten fest. "Familien mit Kindern müssen auf den Geldbeutel schauen." Mit einem guten Service, einer guten Qualität und auch mit der Oberpfälzer Landschaft könne man aber durchaus punkten. Landesweit habe man ein Übernachtungsplus von 6,8 Prozent zu verzeichnen, so Walser.

Doppeljubiläum


Kreisvorsitzende Elisabeth Zeitler aus Rothenbürg zeigte sich stolz und informierte: Einen großen Anteil daran habe der Landkreis Tirschenreuth. Das konnte auch die Projektkoordinatorin vom Tirschenreuther Landratsamt, Stephanie Wenisch, bestätigen und hob hervor: "Der Trend zum Kurzurlaub, vor allem auf dem Land, setzt sich mehr und mehr durch." In diesem Zusammenhang erinnerte sie auch an das Doppeljubiläum "20 Jahre Fischwochen" und "25 Jahre Landesverband" und brachte eine gemeinsame Veranstaltung mit Abfischen am Rothenbürger Weiher ins Gespräch. Gerda Walser unterstützte den Vorschlag und auch die Familie Zeitler vom Gowerlhof signalisierte Zustimmung. Zeitnah wolle man sich konkreter mit diesem Vorhaben beschäftigen.
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