Whiskyseminar im Falkenberger Tagungszentrum
Was einen guten Whisky ausmacht

Zur Verkostung gehörte auch eine Brotzeit, mit der der gelungene Abend im Tagungszentrum seinen Ausklang fand. Bild: exb
Freizeit
Falkenberg
17.05.2017
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(wro) Nicht alles ist Whisky, was aus Getreide zu einem alkoholischen Getränk verarbeitet wird. Das und weitere wichtige Erkenntnisse lieferte ein Whisky-Seminar im Tagungszentrum der Burg Falkenberg, kompetent und fachmännisch geleitet von Gregor Schraml aus Erbendorf, der auf Einladung des Vereins "Forum Falkenberg - Freunde der Burg" sprach.

Zu jedem der fünf Sorten Whisky, von der weißen Vorstufe bis hin zum auf Buchenfeuer geräucherten, honiggelb im Glas schimmernden Hochprozentigen, erzählte der Fachmann die Entstehungsgeschichte. Was macht den Whisky zum Whisky? Denn auch Bier oder Korn wird aus Getreide hergestellt. Schraml: Getreide (Weizen, Gerste) wird mit Wasser versetzt, angekeimt, zerkleinert und erhitzt. Die Stärke wird durch Enzyme aufgespalten, bis sie zu Zucker wird (Sud). Dieser wird durch Zusatz von Hefe zu Alkohol vergoren. Bis hierher ist der Vorgang gleich wie bei der Herstellung von Bier. Während beim Bier jetzt Hopfen dazugegeben wird, entsteht Whisky durch mehrmaligen Brand (Destillation) und anschließender langer Lagerung in Eichenfässern. Beim deutschen Whisky wird mehr Wert auf das Brennen gelegt. Whisky muss dunkel aufbewahrt werden. Er sollte unverfälscht genossen werden und die Flasche nach Anbruch bald geleert werden, denn Sauerstoff schade der Qualität. Was bayerischen Whisky von seinem schottischen Vorbild unterscheidet, ist letztendlich die Dauer der Lagerung und die Größe der Fässer, in der das begehrte Getränk aufgehoben wird. Schottischer Whisky darf nicht in größeren als 75-Liter-Fässern reifen, erläuterte der Referent.
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