CSU: Freiräume erkämpfen

Lokales
Falkenberg
22.05.2015
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Der Altersdurchschnitt in der Falkenberger CSU liegt bei 53 Jahren. Die Christsozialen wollen daher junge Menschen und auch mehr Frauen für die politische Arbeit gewinnen. Vorsitzender Matthias Grundler: "Es lohnt sich und es macht Freude, sich für unsere Gemeinde zu engagieren."

Matthias Grundler hatte den Parteivorsitz im November 2013 vom überraschend zurückgetretenen Hans Enslein übernommen. Nun freute sich Grundler bei den Wahlen in der Jahreshauptversammlung über einen klaren Vertrauensbeweis. In der Rückschau verwies der Ortsvorsitzende auf 61 Mitglieder. Wichtig sei es, in den kommenden zwei Jahren engagierte Mitstreiter zu finden. Er ermunterte Interessierte sich einzubringen. Die Arbeit im Marktrat, in dem die CSU mit fünf Räten und dem Bürgermeister vertreten ist, fordere gewaltig. Wichtigstes Ziel für die CSU sei es, nicht nur das Projekt Burg erfolgreich zu gestalten, sondern ganz besonders auch Freiräume zu erhalten und zu erkämpfen, "damit neben der Burg noch weitere Investitionen, zum Beispiel beim Breitbandausbau, beim Radweg zur Tannenlohe oder bei der Sanierung von Straßen und Wegen getätigt werden können". Grundler betonte: "Kein notwendiges und sinnvolles Projekt soll auf die lange Bank geschoben oder ganz gestrichen werden müssen. Deswegen werden wir nicht müde, Zuschüsse nach Falkenberg zu holen."

Gerne stellte sich CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß hinter diese Aussagen. Der CSU in der kleinsten Gemeinde des Landkreises bescheinigte er "eine starke Stimme", mit der sie sich auf verschiedenen Ebenen immer wieder Gehör verschaffe. "Großen Respekt zolle ich vor eurem täglichen Einsatz für die Marktgemeinde und der Höchstleistung, die ihr bei der Burg liefert", bedankte sich Reiß insbesondere bei Bürgermeister Herbert Bauer und Burgbeauftragtem Matthias Grundler.

Bayernweiter Spitzenwert

JU-Vorsitzender Josef Bauer berichtete von den zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes der Jungen Union, der aktuell 84 Mitglieder habe und damit der zweitgrößte im Landkreis sei. Bemerkenswert sei auch der Frauenanteil von 52 Prozent - bayernweit ein Spitzenwert. Bauer betonte, dass sich der Ortsverband Falkenberg seit Jahren intensiv auch auf Kreisebene engagiere. Deswegen freue er sich bei den Neuwahlen im Kreisverband den Delegierten mit Matthias Grundler einen Falkenberger Kandidaten für das Amt des Kreisvorsitzenden vorschlagen zu können.
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