Ein guter Hirte für alle Gläubigen

Ein eindrucksvoller Festgottesdienst prägte das diamantene Priesterjubiläum von Bischöflich Geistlichem Rat Anton Kiener. Erzbischof Dr. Ludwig Schick machte in der Predigt deutlich, wie wichtig es ist, junge Menschen zum Glauben zu bringen. Bild: kro
Lokales
Falkenberg
20.07.2015
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Hoher Besuch in der Pfarrei St. Pankratius: Bambergs Erzbischof Dr. Ludwig Schick reiste an. Denn der frühere Falkenberger Pfarrer Anton Kiener feierte diamantenes Priesterjubiläum. Der Erzbischof hielt die Festpredigt.

Von 1966 bis 1990 hatte Bischöflich Geistlicher Rat Anton Kiener in Falkenberg als Seelsorger gewirkt. 1955 war er im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht worden. Kiener feierte sein diamantenes Priesterjubiläum am Sonntag mit zahlreichen Konzelebranten. Unter ihnen Erzbischof Dr. Ludwig Schick.

Zu Beginn des Gottesdienstes freute sich Pfarrer Max Früchtl über den hohen Besuch und hieß Dr. Schick mit einem "jubelnden Grüß Gott" in Falkenberg willkommen. Er sprach von einem "epochalen Fest des Glaubens". In seiner Predigt begrüßte Erzbischof Dr. Ludwig Schick besonders alle Falkenberger und Windischeschenbacher. In Windischeschenbach verbringt Bischöflich Geistlicher Rat Anton Kiener seinen Lebensabend.

Ein diamantenes Priesterjubiläum sei sehr selten. Umso mehr freue er sich, es hier in Falkenberg mitfeiern zu dürfen, so Dr. Schick. Über seine Pfarrhaushälterin, die verwandtschaftliche Beziehungen zum Jubilar habe, sei er öfters mit Bischöflich Geistlichem Rat Anton Kiener in Kontakt. "Das Erzbistum Bamberg hat den Oberpfälzern sehr viel zu verdanken. Ohne die vielen Oberpfälzer, die vor allem wegen der Arbeitsplätze in Franken eine neue Heimat fanden, gäbe es viele katholische Pfarreien und Kirchen nicht."

Die Aufgabe des Priesters sei, so der Erzbischof in seiner Predigt weiter, als guter Hirte, als Stellvertreter Christi, die Christen zu betreuen und auch verlorene Schafe wieder zur Herde zurückzubringen. Wichtig sei es, junge Menschen zum katholischen Glauben zu bringen, und sie in der Kirche zusammenzuführen. Die Aufgaben eines guten Hirten seien sehr anspruchsvoll. Manche Priester würden diesem Anspruch nicht gerecht oder versagten sogar. Dr. Ludwig Schick bat aber auch um Mithilfe: "Wir sind auf die Barmherzigkeit der Menschen angewiesen." Er baue auf die Gnade Gottes.

Stets für die Menschen da

Bischöflich Geistlicher Rat Anton Kiener habe 60 Jahre das Wort Gottes verkündet, davon 24 Jahre in Falkenberg. "Er war stets für die Menschen da." Ein Lob zollte Dr. Ludwig Schick zum Abschluss seiner Predigt den beiden Ministranten Korbinian und Benjamin, die dem Bischof assistieren durften. "Ihr macht das sehr gut. Vielleicht werdet ihr auch mal Bischof." Ein Kompliment hörte auch die Leiterin des Kolpingchores, Martina Mark: "Ich sehe, Sie haben alles im Griff." Die Kollekte aus dem Gottesdienst sowie 600 Euro von der Pfarrei St. Pankratius und über 600 Euro aus Wiesau überreichte Pfarrer Max Früchtl an den Erzbischof für soziale Zwecke. Dem Gottesdienst war ein Kirchenzug mit den Vereinen, angeführt von der Falkenberger Blaskapelle, vorangegangen. Nach dem Festgottesdienst fand ein Stehempfang auf dem Kirchplatz statt, ausgerichtet von der Marktgemeinde Falkenberg (weiterer Bericht folgt)
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