Einweihung mit Horst Seehofer

Ausgezeichnet besucht war der Neujahrsempfang der Marktgemeinde Falkenberg im Pfarrheim. Bild: kro
Lokales
Falkenberg
02.01.2015
22
0

Rund sieben Millionen Euro steckt Falkenberg in die Sanierung der Burg. Eine gewaltige Herausforderung, wie einmal mehr beim Neujahrsempfang deutlich wurde. Zur Einweihung im Oktober erwartet Falkenberg Ministerpräsident Horst Seehofer.

"Wer die Zukunft gestalten will, darf den Glauben nicht verlieren, dass seine Träume wahr werden", meinte Falkenbergs Bürgermeister Herbert Bauer beim Neujahrsempfang im Pfarrheim. Kommunalpolitik wirke auf alle und ziele darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern. In diesem Zusammenhang dankte Bauer allen, die Falkenberg positiv in der Öffentlichkeit darstellen, angefangen von der Zoiglmusik über die Blaskapelle und die Burgschauspieler, bis hin zu den Gasthäusern, den drei Zoigl-Wirtschaften und vor allem auch der Firma IGZ, die mit ihrem Engagement den Ort im Gespräch, attraktiv sowie liebens- und lebenswert halten.

Zwölf Geburten

Der Bürgermeister sprach das Thema Flüchtlinge an und lobte ausdrücklich das Fuchsmühler Engagement. Die dort untergebrachten Syrer würden vorbildlich betreut. Besonders freuten Bauer in der Rückschau die zwölf Geburten im vergangenen Jahr in Falkenberg: "Die höchste Zahl, an die ich mich erinnern kann." Leider habe es auch neun Sterbefälle gegeben. Die größte Herausforderung sei die Sanierung der Burg, die alle fordere, Verwaltung, Gemeinderat, Bürgermeister, Architekten und Firmen. Drei Millionen Euro seien bisher schon verbaut; bis Oktober fließen weitere vier Millionen Euro in das Wahrzeichen. Die Zeitschiene, so Bauer, sei sehr eng. Deshalb werde der Aufzugsschacht nun im Zwei-Schicht-Betrieb gebohrt.

2014 sei endlich der Wirtschafts- und Radweg vom Wasserhaus zum Parkplatz an der Autobahn gebaut worden, leitete Herbert Bauer zu anderen wichtigen Themen über. Ferner erinnerte er an die Erweiterung des Bauhofs, die Sanierung des Wasserhauses, aber auch an die zwei Gerichtsverhandlungen zum Thema Wasser in Regensburg und München mit einem Urteil, das selbst Experten rätseln lasse, wie es umgesetzt werden könne. Beschäftigt habe den Marktrat auch das Windenergiekonzept, das durch die 10H-Regelung wieder völlig offen sei. Erfreuliches gebe es aus Gumpen zu berichten: Das Dorf habe nicht nur eine neue Brücke erhalten, sondern auch ein neues Feuerwehrauto. 2015 gebe es neue große Herausforderungen. Neben der Burg werde der Brückenbau oberhalb von Gumpen den Gemeinderat beschäftigen. "Zudem müssen die alten Hochbehälter und die Friedhofskirche St. Josef saniert werden." In beiden Fällen sei noch viel zu diskutieren. Stichwort Stromleitung: Hier meinte Bauer, gebe es nur eine sinnvolle Lösung, eine Trasse entlang der Autobahn. CSU-Landtagsabgeordneter Tobias Reiß gratulierte zunächst der Falkenberger Zoiglmusik, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern könne. Reiß nannte Falkenberg, obwohl kleinste Gemeinde im Landkreis, einen Kristallisationspunkt. Er freute sich über die gute Entwicklung und verwies auf IGZ und Sanierung der Burg. Falkenberg packe die Herausforderungen der Zukunft entschlossen an. Zur Einweihung der Burg kündigte Tobias Reiß den Besuch von Ministerpräsident Horst Seehofer an. Pater Stephan ermunterte beim Empfang: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen." Er bat für alle um den Segen Gottes und hoffte, dass das Jahr 2015 ein Jahr des Heiles wird.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.