Für Junggesellen guter Rat teuer

In der Stube von Peter Hasenfürter lässt es sich gut üben, aber nicht mehr lange. Bald ziehen die Schauspieler für die Bühnenproben ins "Schusterhaisl", das Vereinsheim des OWV. Im Bild die Akteure Peter Hasenfürter, Petra Schmid, Gabi Schneider, Peter Träger und Regisseur Hermann Zeitler. Bild: wro
Lokales
Falkenberg
30.11.2015
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"Die Junggesellensteuer" heißt das neue Stück, das die Falkenberger Burgschauspieler nach Weihnachten aufführen. Zum Einstudieren nutzen sie derzeit zwar nicht den größten, aber mit Sicherheit den schönsten Probenraum.

Die stilvolle kleine Kuchl mit dem gemütlichen Kachelofen ist nur ein Teil der Einrichtung unweit der Burg. Peter Hasenfürter hat das kleine Häuschen aufwändig restauriert und, einem Heimatmuseum ähnlich, liebevoll eingerichtet. Gerne stellt er seine Wohnküche den Burgschauspielern für die Leseproben zur Verfügung. Ein Fässchen Zoigl hat er auch angezapft, wie es sich für einen Falkenberger halt gehört. Alte Ansichten der Burg, ein gemütliches Kanapee und eine Eckbank bilden den Rahmen der detailreichen Einrichtung. Fast meint man, schon das fertige Bühnenbild zu erkennen zu können.

Die Falkenberger Burgschaupieler rund um Regisseur Hermann Zeitler haben in dieser Umgebung viel Spaß beim gemeinsamen Lesen der Texte. Sie proben für das neue Stück, das sie am 27. Dezember auf die Bühne bringen wollen: "Die Junggesellensteuer" ist ein Schwank von Alois Gfall und erzählt die Geschichte zweier eingefleischter Junggesellen, die leichtgläubig auf die haarsträubende Lügengeschichte eines Bekannten hereinfallen. Eine Junggesellensteuer, angeblich ganz neu geschaffen, passt so gar nicht in die Finanzpläne der beiden Hauptakteure. So stellen sie ernüchtert fest: Da ist guter Rat teuer.

Karten für die Premiere der "Junggesellensteuer" am 27. Dezember im Lindner-Saal gibt es ab sofort zum Preis von 7 Euro bei Hermann Zeitler unter der Telefonnummer 09637/ 400. Weitere Aufführungen sind für 28. und 30. Dezember sowie am 2. Januar jeweils um 19.30 Uhr angesetzt. Die Sondervorstellung für Senioren und Selbsthilfegruppen zum ermäßigten Eintrittspreis von 5 Euro findet am 2. Januar um 16 Uhr statt.
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